Japanische Behörden erwägen einen dritten Flughafen für die Region Tokio aufgrund drohender Kapazitätsengpässe. Das berichtete "Japan Inside". Narita und Haneda könnten trotz einer geplanten Erweiterung von Narita bis 2050 ihre Grenzen erreichen.
Als aussichtsreichster Standort gilt demnach der bestehende Flughafen Ibaraki nördlich von Tokio. Der Flughafen ist gegenwärtig schwach ausgelastet und bietet Ausbaupotenzial. Bestehende Schienenanbindungen könnten für schnellere Verbindungen nach Tokio erweitert werden.
Ein Ausbau von Ibaraki wäre kostengünstiger als ein kompletter Neubau. Bestehende Infrastruktur und günstige Grundstückspreise sprechen für den Standort. Befürworter betonen die Nähe zur Hauptstadt.
Alternative Standorte in Saitama, Tochigi oder Yamanashi würden umfangreiche neue Schienenverbindungen und erhebliche Landkäufe erfordern.
Verkehrsplaner sehen Ibaraki als praktikable Lösung nach dem Narita-Modell. Touristen würden außerhalb Tokios landen und mit Expresszügen direkt in die Stadt gelangen.
Das Konzept entspricht Japans langfristigem Plan für 60 Millionen jährliche Besucher.