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Iata erwartet noch langsamere Corona-Erholung

Die Iata hat ihre Prognose zum Luftverkehrsaufkommen 2020 nochmals nach unten korrigiert. Corona-Reisebeschränkungen haben das weltweite Reiseaufkommen weiter einbrechen lassen. Nun fordert der Verband erneut Hilfe für Fluggesellschaften.

Alexandre de Juniac © Iata

Aufgrund eines "düsteren Endes der Sommerreisesaison" in der nördlichen Hemisphäre werde das Verkehrsaufkommen dieses Jahr 66 Prozent unter dem Niveau von 2019 liegen, erklärte Iata. Bisher rechnete der Branchenverband mit einem Rückgang von 63 Prozent. Ohne staatliche Hilfen stünden zudem hunderttausende Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Die Korrektur nach unten sei nötig gewesen, da im Monat August einige Länder wegen der Corona-Pandemie Reisebeschränkungen verhängt hätten. Der Iata zufolge nahm der Luftverkehr im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 75 Prozent ab. Es werde nun "mit einer viel langsameren Verbesserung" der Lage gerechnet, erklärte die Vereinigung.

Iata schätzt, dass der weltweite Luftverkehr nicht vor 2024 das Niveau wie vor der Corona-Pandemie erreichen wird. "Ohne zusätzliche Hilfsmaßnahmen von Regierungen und ohne eine Wiederöffnung der Grenzen werden Hunderttausende von Arbeitsplätzen innerhalb von Fluggesellschaften wegbrechen", erklärte Iata-Chef Alexandre de Juniac. Die Vereinigung mit Sitz im kanadischen Montréal vertritt 290 Fluggesellschaften.

Von: afp, br

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