Joby Aviation und Toyota haben am Dienstag ein Gemeinschaftsunternehmen zur Produktion der S4-Serie des Lufttaxi-Herstellers angekündigt. Joby will damit die behördliche Zulassung für den kommerziellen Einsatz seines elektrischen Senkrechtstarters (eVTOL) vorantreiben. Die Aktie des in Santa Cruz, Kalifornien, ansässigen Unternehmens stieg im vorbörslichen Handel um sieben Prozent.
Das neue Unternehmen mit dem Namen Joby Toyota Aero Manufacturing Preparation Company (JTAMPC) wird von fünf Direktoren geführt – zwei von Joby, drei von Toyota, wie beide Unternehmen mitteilten.
Joby gewährt dem Gemeinschaftsunternehmen laut Vereinbarung exklusive Rechte zur Fertigung der S4-Serie sowie eine gebührenfreie Lizenz für die relevanten geistigen Eigentumsrechte. Joby hält 49 Prozent an JTAMPC, Toyota die übrigen 51 Prozent.
Joby hatte zu Jahresbeginn eine einwöchige Testreihe mit ersten Punkt-zu-Punkt-Demonstrationsflügen seines Lufttaxis in New York durchgeführt. Das Fluggerät verfügt über sechs Rotoren, kann senkrecht wie ein Hubschrauber starten und landen sowie wie ein Flugzeug im Horizontalflug fliegen. Außerdem bietet es Platz für einen Piloten und vier Passagiere.
Lufttaxi-Hersteller wie Joby konkurrieren derzeit um behördliche Genehmigungen und die Kommerzialisierung ihrer vollelektrischen Fluggeräte, um die wachsende Nachfrage nach schnellerer und nachhaltigerer urbaner Mobilität zu bedienen.