US-Behörden bieten Global-Entry-Gespräche an deutschen Flughäfen
Wer viel in die USA fliegt, kann mit dem Global-Entry-Programm die Einreise
beschleunigen. Demnächst sind die US-Behörden zu Interviews mit Interessierten an deutschen Flughäfen vertreten.
Über das Global-Entry-Programm ist eine vereinfachte Einreise in die USA möglich. Allerdings ist der Bewerbungsprozess dafür sehr aufwendig.
Um sich als Deutscher zu bewerben, muss man sich zunächst bei der Bundespolizei in einem Easypass-Registrierungsbüro vorregistrieren. Daraufhin folgt eine Online-Bewerbung, die 100 Dollar (umgerechnet knapp 90 Euro) kostet. Anschließend werden die Kandidaten von den US-Behörden interviewt. Dazu gehört unter anderem auch die Registrierung biometrischer Daten wie beispielsweise der Fingerabdrücke.
Die Gespräche finden vom 26. bis 29. Oktober am Frankfurt Flughafen statt, vom 2. bis 3. November in der amerikanischen Botschaft in Berlin, am 5. und 6. November am Flughafen Düsseldorf und vom 9. bis 11. November am Flughafen München. Die Mitgliedschaft in dem Programm hält fünf Jahre lang, allerdings werden Mitglieder innerhalb von zwei Jahren erneut geprüft.
Wer die Prozedur überstanden hat, dem wird die Einreise in die USA erleichtert. Reisende kommen schneller durch die Passkontrollen an bestimmten amerikanischen Flughäfen. Sie gehen zu einem automatischen "Kiosk", an dem sie ihren Pass und Fingerabdruck einscannen lassen und eine Zollerklärung abgeben. Danach können sie direkt zur Gepäckausgabe gehen.
Weitere Informationen zu den anstehenden Interviews an den deutschen Flughäfen und dem Global-Entry-Programm geben die US-amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörden hier. Umfassende Hinweise und Informationen zum Thema "Easypass" gibt die Bundespolizei.
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Interview
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