Lufthansa Technik versorgt die Boeing-787-Flotte von Japan Airlines auch künftig mit Komponenten. Beide Unternehmen unterzeichneten auf der Fachmesse MRO Asia-Pacific in Singapur eine Verlängerung ihres Total-Component-Support-Vertrags (TCS) um mindestens fünf Jahre.
Nach Angaben von Lufthansa Technik umfasst die Vereinbarung bis zu 67 Dreamliner und deckt nun auch zusätzliche Teilenummern ab. Das Unternehmen übernimmt im Rahmen des Programms für zahlreiche Komponenten der Flugzeuge Instandhaltung, Zuverlässigkeitsmanagement und Logistik.
Japan Airlines erhält zudem Zugriff auf den Ersatzteilpool, den Lufthansa Technik weltweit vorhält. Außerdem schlossen beide Seiten einen neuen Vertrag über fünf Jahre. Er überträgt Lufthansa Technik Shenzhen die exklusive Wartung der Schubumkehrer und der Triebwerkseinlaufverkleidungen (Inlet Cowls) an den GEnx-1B-Triebwerken der 787. Der Standort in Shenzhen liefert dafür Ersatzteile und übernimmt Reparaturen.
Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen besteht seit fast zwei Jahrzehnten. Der erste TCS-Vertrag für die 787 stammt aus dem Jahr 2011. 2018 war eine entsprechende Vereinbarung für die Airbus-A350-Flotte hinzugekommen, 2019 ein MRO-Vertrag für die Hilfstriebwerke (APU) des A350. Darüber hinaus betreut Lufthansa Technik einzelne Komponenten der Boeing-Flotte von Japan Airlines. Lufthansa Technik Shenzhen wartet bereits seit 2007 Anbauteile der Airline aus Verbundwerkstoffen.