Immer abends gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.
Die Kurzmeldungen des Tages
Zum ersten Mal hob in Toulouse die A319 Neo mit den Getriebefan-Triebwerken von Pratt & Whitney ab. Das kürzeste Mitglied der Neo-Familie war am Mittag fast drei Stunden in der Luft und wurde von einer fünfköpfigen Besatzung geflogen. Die Maschine war nach Airbus-Angaben bis Ende 2018 mit CFM-LEAP-Triebwerken ausgerüstet und hatte bereits die Zulassungskampagne für diese Konfiguration durchlaufen.
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Am Flughafen Wien ist die Abflug-Zufahrt zu den Terminals 1, 1A, 2 und 3 nur noch für zehn Minuten kostenlos, denn der Airport hat die kürzlich angekündigte Schrankenanlage nun in Betrieb genommen. Wer länger als zehn Minuten in diesem Bereich parkt, muss jetzt zwei Euro pro angefangene 15 Minuten bezahlen.
Die Sasse Gruppe hat einen Reinigungsauftrag am Flughafen Stuttgart gewonnen. Laut einer Meldung ist das Unternehmen somit für die Unterhaltsreinigung, Terminalreinigung, Entsorgungsdienste sowie die Glas- und Grundreinigung verantwortlich.
Im Zuge des Boeing-737-Max-Groundings hat Norwegian zum Jahresbeginn einen kräftigen Verlust hinnehmen müssen. Unter dem Strich stand im ersten Quartal 2019 ein Minus von 1,49 Milliarden Kronen (rund 155 Millionen Euro), wie der Billigflieger veröffentlichte. Der Verlust fiel allerdings geringer aus als erwartet. Im Vorjahresquartal lag er bei 46 Millionen Kronen (4,8 Millionen Euro).
Das schreiben die Anderen
Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat erstmals einen Drohnenbetreiber als Airline lizenziert. Die Google-Beteiligung "Wing Aviation" will mit relativ großen autonomen Fluggeräten Warenlieferungen durchführen. Jetzt startet in Virginia eine Testphase für die Zustellung von Verbrauchsgütern, berichtet "Bloomberg".
Die Übernahmegespräche zwischen der Lufthansa und Thomas Cook bezüglich der Condor beschränken sich mittlerweile wohl nur noch auf die Langstreckenflüge des Ferienfliegers. Eine Übernahme der Kurz- und Mittelstrecken hingegen dürfte kartellrechtliche Probleme bereiten. Lufthansa ist nicht der einzige Interessent, hat aber eine mit sechs Milliarden Euro prall gefüllte "Kriegskasse" für Aqusitionen, berichtet die "Welt".
In den USA bereiten sich etliche Kläger auf Prozesse gegen Boeing vor. Darunter auch ein 85 Jahre alter Top-Jurist, der beim Absturz der Ethiopian-737-Max eine Angehörige verloren hat. Jetzt bereiten sich Rückversicherer auf hohe Zahlungen vor, schreibt die "Süddeutsche Zeitung".
Obwohl Alitalia seit fast zwei Jahren insolvent ist, wird ihr das Geld wohl nicht so schnell ausgehen. Italien will erneut nachschießen, schreibt das "Handelsblatt". Was eine eingestürzte Brücke damit zu tun hat, beschreibt "Reuters".
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