Frankfurter „Airrail-Center“ jetzt „The Squaire“

02.07.2010 - 17:31 0 Kommentare

Am neuen Bürokomplex des Frankfurter Flughafens ist am Donnerstag der Fassadenschluss gefeiert worden. Das bisher als "Airrail-Center" bekannte Bauwerk wurde auf den Namen "The Squaire" getauft.

"The Squaire" am Frankfurter Flughafen © dpa /Arne Dedert

Das voraussichtlich im Oktober 2010 zu eröffnende Airrail-Center am Flughafen in Frankfurt wird nun „The Squaire“ genannt. Der neue, fast eine Milliarde teure Büro- und Hotelkomplex solle Menschen verbinden, sagte Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) am Freitag bei der feierlichen Fertigstellung der gläsernen Fassade des Bauwerks und dessen Taufe. Der Name des Centers setzt sich zusammen aus den englischen Wörtern „square“ (Platz) und „air“ (Luft).

Das 660 Meter lange und neun Stockwerke hohe „The Squaire“ ist vollständig auf dem bestehenden Fernbahnhof am Frankfurter Airport gebaut. Koch bezeichnete diese Bauweise als «spektakulär», der Bau habe «ein virtuelles Grundstück auf der nächsten Ebene» erschlossen.

Das The Squaire steht auf 86 Säulen über dem ICE-Bahnhof am Flughafen und will in seiner schwebenden, gläsernen Bauweise architektonisch «Mobilität und Geschwindigkeit» symbolisieren. Kunden offeriere das Center «Arbeiten, Entspannen, Übernachten, Einkaufen, Essen und Trinken mit Ausblicken auf die Frankfurter Skyline und den Taunus». 2011 soll das "The Squaire" vollständig in Betrieb gehen.

Nach Angaben des Investors IVG Immobilien sind zum jetzigen Zeitpunkt 60 Prozent der Fläche des „The Squaire“ vermietet. Ansiedeln wollen sich unter anderem eine internationale Hotelkette und eine weltweit operierende Steuerprüfungsgesellschaft.

Von: ddp
Nachrichten-Newsletter

Keine Nachricht verpassen mit unserem täglichen Newsletter.

Anzeige schalten »
  • Blick auf den Flughafen Frankfurt. Deutschlands Airport-Primus legt im Juli zu

    Mehr Passagiere, mehr Flugbewegungen, mehr Fracht: Das ist die Monatsbilanz des Airports Frankfurt. Doch nicht nur Deutschlands größter Flughafen macht Betreiber Fraport Freude.

    Vom 10.08.2017
  • Check-In-Schalter der Eurowings im Flughafen Düsseldorf. Eurowings will abseits von Frankfurt wachsen

    Eurowings will doch nicht ab Frankfurt starten. Stattdessen setzt der Lufthansa-Billigflieger auf andere Flughäfen. Bald soll die Eurowings-Flotte 100 Maschinen umfassen. Viele davon kommen von einer anderen Airline.

    Vom 14.07.2017
  • Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Billigflieger-Gate in Frankfurt soll früher öffnen

    Der Flughafen Frankfurt will auch Low-Cost-Carrier für weiteres Wachstum nutzen und baut deshalb einen Flugsteig nur für Billigflieger. Laut Fraport-Chef Stefan Schulte soll dieser früher als geplant in Betrieb gehen.

    Vom 06.07.2017

Themen

Es gelten die Forenregeln und Nutzungsbedingungen » mit Unterstützung durch Disqus