Sundair plant weiter auf Zuwachs

16.04.2018 - 15:10 0 Kommentare

Der neue Ferienflieger Sundair sucht nach zusätzlichen Flugzeugen: Aus den Plänen für zwei Airbus A319 ist nichts geworden. Trotzdem könnte die Flotte dieses Jahr weiter ausgebaut werden, sagt Geschäftsführer Marcos Rosselo.

Eine A320 von Sundair. - © © AirTeamImages.com - Moises Mendoza

Eine A320 von Sundair. © AirTeamImages.com /Moises Mendoza

Nach dem Start im Sommer 2017 arbeitet Sundair derzeit weiter am Ausbau des Geschäfts. "Natürlich wollen wir weiter wachsen", sagte Geschäftsführer Marcos Rossello im Gespräch mit airliners.de. Möglicherweise entscheide sich schon in der nächsten Woche, ob der Ferienflieger in diesem Jahr um ein oder zwei Flugzeuge zulegt.

Dagegen hätten sich die bisherigen Pläne zur Flottenerweiterung zerschlagen, räumt der Sundair-Chef ein. "Wir hatten zwei A319 im Blick, wurden aber mit dem Leasing-Geber nicht handelseinig."

Bislang zwei A320 in Kassel und Berlin

Bislang fliegt der Tourisitik-Carrier mit zwei Maschinen vom Typ A320, die von Latam Airlines geleast wurden. Die erste ist seit September in Kassel-Calden stationiert, die zweite seit November in Berlin-Tegel. Sundair fliegt mit den Flugzeugen aber auch einzelne Verbindungen ab Frankfurt und Münster.

Wo die möglichen neuen Jets stationiert werden, steht laut Rossello noch nicht fest. Zunächst müsse man sich mit Kunden und Leasing-Gebern einig werden. "Die Standortfrage ist dann der nächste Schritt."

Anteilseigner Schauinsland-Reisen

Die Airline fliegt ausschließlich für Reiseveranstalter. Sie gehört zu 50 Prozent dem Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen, aber Rossello betont: "Wir verkaufen unsere Kapazitäten nicht zu 100 Prozent an Schauinsland." Vergangenes Jahr hatte Sundair angekündigt, der Duisburger Anteilseigner werde rund ein Drittel der Flugsitze füllen.

© Sundair, Lesen Sie auch: Sundair erhält Betriebsgenehmigung

Der Start von Sundair verzögerte sich im vergangenen Sommer um Monate, weil die Betriebsgenehmigung vom Luftfahrtbundesamt für die erste Maschine auf sich warten ließ. Zunächst mussten deshalb gecharterte Ersatzmaschinen eingesetzt werden.

Von: pra
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