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Eine Besucherin testet auf der Aircraft Interiors Expo 2015 in Hamburg eine Oculus-Videobrille. © dpa / Georg Wendt

Der Flugzeughersteller Airbus hat eine Zukunftsvision für 2030 entworfen. Dann wird es in der Flugzeugkabine möglicherweise ganz anders aussehen: Die Sitze sind flexibel und lassen sich zum Beispiel drehen, so dass Abteile wie in einem ICE entstehen. Und die passen sich an die Passagiere an. Fliegt eine Familie gemeinsam, laufen Kindervideos auf Bildschirmen oder sogar Wänden und Fenstern, das Licht ist angepasst.

Ganz anders sieht es aus, wo Geschäftsleute zusammensitzen und arbeiten wollen. Sie können Business-Charts an die Wand werfen und mit ihren Geschäftspartnern kommunizieren. Wer einen Wunsch hat, ruft nicht mehr den Steward oder die Stewardess herbei, sondern wählt etwa ein Getränk auf dem Touchscreen und wird bedient. Die Sitze sind individuell konfiguriert für jeden einzelnen Fluggast.

"Einiges davon wird vielleicht bis 2030 realisiert, anderes schon vorher, manches auch niemals", sagte Ingo Wuggetzer, bei Airbus Vizechef für das Kabinenmarketing, am Dienstag in Hamburg. Bei der Fachmesse Aircraft Interiors Expo zeigten in den Messehallen mehr als 500 Aussteller Neuigkeiten und Innovationen für die Flugzeugkabine.

Die hat für die Hersteller und vor allem die Airlines zunehmend an Bedeutung gewonnen. Wenn der Preis nicht das entscheidende Verkaufsargument ist, wie bei den Billigfliegern, dann sind es Bequemlichkeit, Service und entspanntes Reisen - und das wird in der Kabine umgesetzt. Bis zu vier Mal in einem Flugzeugleben wird die Inneneinrichtung komplett erneuert.

Airbus präsentierte in Hamburg einen Deal mit dem Kunden American Airlines, der seine 100 bestellten A321neo mit einem völlig neuen Kabinendesign ausstattet und auch 200 bereits fliegende A321 entsprechend umrüsten will. Neben anderen Neuerungen enthält die neue Airbus-Kabineneinrichtung rund 40 Prozent größere Gepäckfächer, die 65 Prozent mehr Gepäckstücke fassen können.

Rund 40 Prozent größere Gepäckfächer für die A320-Familie sollen 65 Prozent mehr Gepäckstücke fassen können. Foto: © Airbus

Jeder Passagier kann einen Gepäck-Trolley bestimmter Größe hochkant im Gepäckfach unterbringen. Auch möglich: Der Platz für das Gepäck der Passagiere ist reserviert und wird per Display angezeigt. Solche Innovationen verminderten den Stress und Zeitaufwand bei Besteigen des Flugzeugs für Passagiere und Crews erheblich.

Licht ist ein großes Thema bei der Messe. Viele Innovationen betreffen die Lichtführung mittels LED-Leuchten und die Unterhaltungs- und Servicemöglichkeiten in der Kabine. Mittels moderner LED-Leuchten und Videotechnik können verschiedenste Lichtstimmungen und Projektionen erzeugt werden, vom Sonnenuntergang zur Entspannung der Passagiere bis hin zu einem Feuerwerk am Flugzeughimmel, wenn es etwas zu feiern gibt. "Natürlich kann die Kabine auch in den Farben der Airline beleuchtet sein", sagte Guido van Geenen vom Zulieferer Diehl. Das sei interessant für verleaste Maschinen, die für unterschiedliche Airlines fliegen.

Diehl ist mit einer Innovation am Start, die nicht auf den ersten Blick sichtbar ist und trotzdem von großem Nutzen: Das Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, um Wasser an Bord ohne Chemie keimfrei und damit in Trinkwasserqualität anzubieten. Die gesamte neue Diehl-Toiletteneinheit ist ohne Berührung durch Stimmbefehle oder Gesten zu bedienen, was die Hygiene gerade auf Langstreckenflügen verbessern soll.

© dpa, Bodo Marks Lesen Sie auch: Aircraft Interiors Expo zeigt aktuelle Trends in der Flugzeugkabine

Die ersten in 3D-Druck gefertigten Flugzeugsitze sind in Hamburg auf dem Stand der Firma Dassault zu sehen, als Prototypen. Sie bringen nicht nur 50 Prozent Gewichtsersparnis, sondern passen sich der individuellen Körperform des Passagiers an und haben ein besonderes Feature: Die Sitze können kabellos Handys oder Tablets aufladen. Der Hersteller des Druckers für diesen Flugzeugsitz, die Berliner Firma BigRep, sieht für die Technik große Zukunftsaussichten. "Der 3D-Druck ist dabei, die Luftfahrtindustrie neu zu definieren", sagte BigRep-Chef Stephan Beyer.

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