Rundschau BER ist wichtig für Tesla, Wizz Air wächst und KLM bestellt

Der BER soll eine Rolle für die geplante Tesla-Fabrik gespielt haben, Wizz Air wächst weiter wie wild und KLM bestellt für Cityhopper 21 Embraer-Jets. Unsere Rundschau mit den Kurzmeldungen des Tages.

Der BER. © dpa / Patrick Pleul

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Billigflieger Wizz Air vermeldet Rekordzahlen für sein erstes Geschäftshalbjahr. Der Umsatz sei um 21,7 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro gestiegen, der operative Gewinn um 20 Prozent auf 609 Millionen Euro. Die Airline habe mit 22,1 Millionen rund 18 Prozent mehr Passagiere befördert. Die Zusatzerlöse pro Passagier seien um 17,8 Prozent auf 32 Euro gestiegen.

KLM Cityhopper hat einen festen Auftrag für 21 E195-E2 sowie weitere 14 Kaufrechte bei Embraer unterzeichnet, teilt der Hersteller mit. Die Flugzeuge sollen 132 Sitze bekommen, die erste Auslieferung ist für das erste Quartal 2021 vorgesehen. Der Auftrag wurde bereits als Letter of Intent für 15 feste Aufträge mit 20 Kaufrechten auf der Paris Air Show Anfang des Jahres angekündigt. Inklusive der Kaufrechte hätte der Deal laut Mitteilung einen Wert von gut 2,5 Milliarden US-Dollar.

Für die geplante Fabrik des Elektroautoherstellers Tesla bei Berlin ist der BER ein Standortvorteil. "Wichtig war für Tesla die Nähe zu Berlin sowie zum neuen Flughafen BER", sagte eine Sprecherin. Tesla-Chef Elon Musk hatte am Dienstagabend überraschend bei der Verleihung des "Goldenen Lenkrads" in Berlin angekündigt, seine europäische Fabrik im Umland von Berlin zu bauen. "Wir werden definitiv ein höheres Tempo vorlegen müssen als der Flughafen", witzelte der umtriebige Unternehmer.

Die Lufthansa ist mit einem vergleichsweise kleinen Passagierplus in die dunkleren Monate des Jahres gestartet. Im Oktober beförderte Europas größte Fluggesellschaft samt ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines und Eurowings gut 13,3 Millionen Fluggäste und damit 1,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Konzern mitteilte. Bis auf die Billigtochter Eurowings, die ihr Flugangebot spürbar zurückgefahren hatte, legten alle Passagier-Airlines des Dax-Konzerns zu. Austrian und Swiss hatten mit jeweils 4,4 Prozent das stärkste Wachstum.

Die Wisag übernimmt ab kommenden Montag (18.11.) das komplette Handling von Delta am Flughafen Frankfurt, wie airliners.de aus dem Unternehmensumfeld erfuhr. Die Abfertigung betreffe die täglichen Verbindungen nach Atlanta, Detroit und New York. Foto: © AirTeamImages.com

Der Flughafen Frankfurt zählte im Oktober 2019 laut Betreiber Fraport etwa 6,4 Millionen Fluggäste, ein Plus von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Flugbewegungen nahm im Oktober um 1,3 Prozent auf 45.938 Starts und Landungen ab. Das Cargo-Aufkommen ging um 7,3 Prozent auf 179.273 Tonnen zurück. Insgesamt würden sich das schwächere weltweite Wirtschaftswachstum und Angebotsreduzierungen sowie Insolvenzen einzelner Airlines in der Verkehrsentwicklung im Oktober widerspiegeln, teilte der Flughafen mit.

Flixbus will gegen die Mehrwertsteuersenkung für Fernverkehrstickets der Bahn klagen, weil das Unternehmen sich dadurch diskriminiert sieht, berichtet "Spiegel Online". Die Steuersenkung ist Teil des Klimapakets der Bundesregierung und soll über die Erhöhung der Luftverkehrsteuer finanziert werden. Neben der Klage habe Flixbus eine Beschwerde bei der EU-Kommission angekündigt. Beides solle eingereicht werden, sobald das Gesetz in Kraft tritt.

Von: airliners.de

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