airliners.de Logo

Wizz-Air-Chef fordert weniger staatliche Einmischung

Wizz-Air-Chef Joszef Varadi macht die Regierungen Europas für die wirtschaftlich schwierige Lage der Luftfahrtindustrie verantwortlich. Überleben werden nur innovative Airlines. Wizz Air sieht er dennoch gut aufgestellt.

Wizz-Air-Maschinen am Flughafen Dortmund. © Flughafen Dortmund

Wizz-Air-CEO Joszef Varadi hält die Eingriffe der europäischen Nationalstaaten in den Markt für das derzeit größte Problem der europäischen Luftfahrtindustrie. Das sagte der Geschäftsführer in der neuen Eurocontrol-Gesprächsreihe "Hard Talks". Das reiche von unterschiedlichen Einreisebestimmungen bis zur Rettung von Airlines mit Staatsgeldern.

Die europaweit unterschiedlichen Einreisebestimmungen blockieren eine Erholung der gesamten Branche. Sowohl Airlines als auch Kunden würden gerne mehr fliegen, aber aufgrund der sich stetig ändernden Einreisebestimmungen, verlören die Reisenden das Vertrauen. Varadi fordert, dass sich die nationalen Regierungen zurückziehen müssten, zu Gunsten einheitlicher europäischer Lösungen. Nur so könne der Luftverkehr wiederbelebt werden.

Von: br

Lesen Sie jetzt

Lesen Sie mehr über

Fluggesellschaften Wizz Air Corona-Virus Rahmenbedingungen Kapitalmarkt Wirtschaft EU-Kommission Politik airliners+