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Wizz Air sieht sich als Krisengewinner

Wizz Air sieht sich schon jetzt als Krisengewinner und möchte den Neuanfang in der Luftfahrtbranche nutzen, um sich ein größeres Stück vom Kuchen zu sichern. Jetzt wurden neue Basen benannt. Und nach Österreich gibt es neue Strecken.

Flugbegleiterinnen von Wizz Air. © AirTeamImages.com / Oleg Belyakov

Wizz Air will verhältnismäßig schnell aus der Corona-Krise herausfliegen und Kapital aus der neuen Situation schlagen. "Für uns wird die Erholung nur etwa ein Jahr dauern, für die Branche insgesamt sicher zwei bis drei", schätzt Firmenchef Józséf Váradi. Dabei setzt er auf weiteres Wachstum. "In Zeiten von Rezessionen hat sich gezeigt, dass Billigflieger besonders florieren".

So soll die Wizz-Flotte weiter verjüngt und vergrößert werden. Insgesamt 22 Airbus A321Neo sollen bis kommendes Jahr neu ausgeliefert werden. Acht ältere Flugzeuge sollen die Flotte verlassen, die dann aus 135 Maschinen bestehen soll.

Und auch im Netzwerk stehen Veränderungen an. Man werde zum ersten Juli vier neue Basen in Ost- und Zentraleuropa eröffnen und an diesen insgesamt elf Flugzeuge stationieren, kündigte die Fluggesellschaft an.

"Wir sind struktureller Gewinner"

Fünf Flugzeuge aus ihrer komplett aus Flugzeugen der A320-Familie bestehenden Flotte will Wizz Air ab Juli in Mailand-Malpensa stationieren. Sie sollen 20 neue Routen bedienen. Mit zwei Flugzeugen sollen ab Larnaca auf Zypern elf neue Strecken geflogen werden. Drei Maschinen und 15 neue Routen gibt es ab dem albanischen Tirana und ein Flugzeug für fünf Routen kommt nach Lviv in der Ukraine.

Von: Dennis Kazooba

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