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Weniger Flugbewegungen im deutschen Luftraum

Erstmals seit 2013 sind die Flugverkehrszahlen im deutschen Luftraum rückläufig. Besonders die Starts und Landungen an den Regionalflughäfen gingen laut DFS zurück. Auch die Anzahl der Überflüge sank.

Kontrollzentrum der Flugsicherung in Langen bei Frankfurt/Main © dpa / Marius Becker

Im deutschen Luftraum hat es im vergangenen Jahr weniger Flugbewegungen gegeben als ein Jahr zuvor. Erstmals seit 2013 sei die Zahl der kontrollierten Flugbewegungen mit 3,334 Millionen wieder gesunken, berichtet die Deutsche Flugsicherung (DFS) in Langen bei Frankfurt. Das waren 0,4 Prozent weniger als im Jahr 2018. Die rückläufige Tendenz hatte zur Jahresmitte eingesetzt.

Die Entwicklung der einzelnen Verkehrssegmente verlief dabei lauf DFS unterschiedlich: Der leichte Rückgang um 0,1 Prozent bei den Starts und Landungen insgesamt (2,294 Millionen) verteilt sich ungleich auf internationale Verkehrsflughäfen (2,132 Millionen, -0,1 Prozent) und Regionalflughäfen. Hier zeigte sich mit 162.558 Starts und Landungen ein Minus von -3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018.

Flüge über Deutschland wurden umgeleitet

Auch die Zahl der Überflüge sank um 0,5 Prozent auf 1,29 Millionen. Auf Weisung der europäischen Luftraumkoordination Eurocontrol waren Flüge um den überlasteten deutschen Luftraum herum geleitet worden.

Verkehrsreichster Tag war der 4. Juli mit 11 012 Flügen, der somit knapp unter dem Rekord vom 7. September 2018 blieb. Damals waren 12 Flüge mehr gezählt worden.

Von: br, dpa

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