Weniger Passagiere an den Berliner Airports im Januar

In Berlin ist die Zahl der Passagiere im Januar an beiden Flughäfen zurückgegangen. Die Betreibergesellschaft FBB die Entwicklung auf die schwache Weltwirtschaft und das Ende der Überkapazitäten zurück. Die monatlichen Zahlen im Detail.

Der Flughafen Berlin-Schönefeld ist der kleinere der beiden Berliner Airports. © Günter Wicker / Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Im Januar ist die Zahl der Fluggäste an den Berliner Flughäfen deutlich zurückgegangen. Die Airports in Tegel und Schönefeld fertigen zusammen knapp 2,2 Millionen Passagiere ab, was einem Minus von rund sieben Prozent entspricht, wie aus der monatlichen Verkehrsstatistik der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) hervorgeht.

Auch bei Einzelbetrachtung der Airports wird deutlich, dass an beiden Berliner Standorten deutlich weniger Passagiere abgefertigt wurden. Der Flughafen Tegel begrüßte im November rund 1,5 Millionen Passagiere rund damit knapp fünf Prozent weniger als vor einem Jahr.

In Schönefeld starteten und landeten knapp 730.000 Fluggäste und damit 11,2 Prozent weniger als im Januar 2019.

Für Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup "kommt der Rückgang der Passagierzahlen in Tegel und Schönefeld nicht überraschend", heißt es der Mitteilung. Verantwortlich ist laut FBB-Chef die weltweit verschlechterter Konjunkturlage und zudem hätten viele Airlines ihre Kapazitäten aufgrund des gestiegenen Kostendrucks verringert.

Diese Statistik zeigt die Flugbewegungen und Passagierzahlen an den Berliner Airports Tegel und Schönefeld von Januar 2019 bis Januar 2020.

Die Zahl der Flugbewegungen lag im Januar zusammen bei rund 19.600 Maschinen Starts und Landungen. Betrachtet man auch hier beide Flughäfen einzeln, zeigt sich, dass die Zahl der Flugbewegungen an beiden Flughäfen um rund zwölf Prozent zurückgegangen ist.

Von: br

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