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Weiteres Softwareproblem bei Boeing 737 Max

Nach den Problemen mit dem Stabilisierungssystem MCAS, scheint es bei der 737 Max ein weiteres Softwareproblem zu geben. FAA, Kunden und Zulieferer seien informiert. Boeing spricht von einem "kleinen Problem".

Eine 737 Max auf dem Boeing-Werksflughafen in Renton © AP/dpa / Ted S. Warren

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat bei dem Maschinentyp 737 Max ein neues Software-Problem entdeckt. Derzeit würden "notwendige Updates" und Änderungen vorgenommen, teilte der Konzern mit. Sowohl die US-Flugaufsichtsbehörde FAA als auch Kunden und Zulieferer seien darüber informiert worden.

Die Sicherheit und die Übereinstimmung mit den behördlichen Vorgaben habe "höchste Priorität", bevor der Maschinentyp wieder in Betrieb gehen könne.

Boeing spricht von "kleinem Problem"

Weitere Angaben zur Art des Problems machte Boeing zunächst nicht. Eine mit dem Vorgang vertraute Quelle sagte, es handle sich um eine Störung, die zu Schwierigkeiten bei anderen Teilen der Software führe. Demnach war Boeing während einer "technischen Kontrolle" vergangene Woche auf die Schwierigkeiten gestoßen. Es handle sich aber lediglich um ein "kleines" Problem, das zu keinen weiteren Verzögerungen vor der Wiederinbetriebnahme der Flugzeuge führen werde.

Boeing steckt nach zwei Flugzeugabstürzen von Maschinen vom Typ 737 Max mit insgesamt 346 Toten in einer tiefen Krise. Seit März gilt für dieses Modell ein weltweites Flugverbot. Ermittler vermuten, dass die Unglücke mit einem Stabilisierungssystem zusammenhängen, das bei einem drohenden Strömungsabriss die Flugzeugnase nach unten drückt.

Von: br, afp

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