Kooperation fördert Wettbewerb mit anderen Bündnissen Washington genehmigt BA-AA-Allianz

Das amerikanische Verkehrsministerium hat die geplante, engere Kooperation zwischen British Airways und American Airlines auf Transatlantikrouten genehmigt. Jedoch müssen beide Airlines Slots in London-Heathrow an Mitbewerber abtreten.

American und British Airways in London-Heathrow © AirTeamImages.com

Die US-Regierung hat eine engere Zusammenarbeit zwischen British Airways und American Airlines auf den Transatlantikrouten genehmigt. Das Verkehrsministerium in Washington erklärte am Samstag, die Partnerschaft fördere den Wettbewerb mit den bereits existierenden Allianzen Star Alliance und SkyTeam. Zur Auflage machte das Ministerium der Partnerschaft Oneworld, dass sie nicht dem Wettbewerb auf den Transatlantik-Routen schaden dürfe.

Das Ministerium äußerte Bedenken, dass der Wettbewerb auf einigen Verbindungen zwischen den USA und dem Flughafen London-Heathrow, dem wichtigsten Drehkreuz der Oneworld-Allianz, leiden könne. Deshalb müssten die Fluggesellschaften ihren Mitbewerbern vier Slots für Starts und Landungen in Heathrow zur Verfügung stellen. Damit folgte das Ministerium Bedenken der Kartellabteilung des Justizministeriums, das vor Preissteigerungen um 15 Prozent auf bestimmten Strecken, die jährlich von 2,5 Millionen Passagieren beflogen werden, warnte.

British Airways und American Airlines arbeiten bereits in der Luftfahrtallianz Oneworld zusammen, zu der unter anderem auch die spanische Iberia zählt. Iberia und BA haben sich auf eine Fusion verständigt. Die letzte Entscheidung über die Genehmigung der Pläne lag beim US-Verkehrsministerium.

Von: AFP

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