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Luftbild vom Flughafen Braunschweig mit verlängerter Start- und Landebahn © dpa / Dieter Heitefuß

Ab heute wird am Flughafen Braunschweig-Wolfsburg der parallel zum Vorfeld verlaufende Rollweg nach Norden verschoben und das Vorfeld verbreitert. Nach Abschluss der bis zum 17. August andauernden Arbeiten zur Vorfelderweiterung soll der Bodenverkehr künftig noch sicherer gewährleistet werden.

Zugleich werden im westlichen Teil des Vorfeldes die dortigen Rollwege um wenige Meter verbreitert, um auch dort den Rollverkehr von Tankstellen- und anderen Betriebsflächen abzusetzen.

Die Arbeiten finden werktags in der Zeit von 6 bis 22 Uhr während der Flughafenöffnungszeiten statt. Die Start- und Landebahn bleibt in Betrieb. Aus Gründen des Nachbarschaftsschutzes wird auf störende Nachtschichten verzichtet. Die Baustelle soll zudem von Süden in größtmöglicher Entfernung von umliegenden Orten erschlossen werden.

Die Arbeiten finden auf einer Länge von rund 500 Metern statt. Vorfeld und Rollbahn sollen um 40 Meter auf dann insgesamt 140 Meter verbreitert werden. Während der Bauarbeiten müssen allerdings einige Flächen zeit- oder abschnittsweise komplett gesperrt werden. Daher kann der Flugverkehr nur im so genannten PPR-Betrieb, das heißt nur nach vorheriger Anmeldung der Flugbewegung beim Flughafen, abgewickelt werden.

"Wir wollen die Platzanlieger nach Mölichkeit weiter fliegen lassen. Platzrunden und Schulungsflüge werden während der dreiwöchigen Bauzeit voraussichtlich - abhängig vom Verkehrsaufkommen - nur eingeschränkt stattfinden können", teilte der Flughafen mit. Von Mitte August an wird am Flughafen dann wieder der normale Flugbetrieb möglich sein.

Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg hatte im Oktober vergangenen Jahres den Flugbetrieb auf seiner auf 2.300 Meter verlängerten Start-/Landebahn aufgenommen. Der Regionalflughafen wird auch von Unternehmen, vor allem von Volkswagen, für Geschäftsflüge genutzt. Charter- und Frachtflüge spielen keine nennenswerte Rolle.

Insgesamt gibt es an dem Airport mehr als 2.300 Arbeitsplätze. Mehr als 40 mittelständische Unternehmen arbeiten dort. Unter anderem sind dort das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie ein Campus der Technischen Universität Braunschweig angesiedelt.