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Testflug eines Airbus A350. © Airbus / P. Masclet
Der erste Airbus A350 hebt am 14.06.2013 in Toulouse zu seinem Jungfernflug ab. © Airbus / Airbus
Airbus-A350-Testmaschine in Toulouse. © Airbus / S. Ramadier
Der erste Airbus A350 hebt am 14.06.2013 in Toulouse zu seinem Jungfernflug ab. © Airbus / F. Espinasse
Der erste Airbus A350 hebt am 14.06.2013 in Toulouse zu seinem Jungfernflug ab. © Airbus / Airbus
Der erste Airbus A350 hebt am 14.06.2013 in Toulouse zu seinem Jungfernflug ab. © Airbus / Airbus
Testflug eines Airbus A350. © Airbus / P. Masclet
Die A350-Testpiloten vor dem Erstflug im Cockpit. © Airbus / Airbus
Testflug eines Airbus A350. © Airbus / P. Masclet
Testflug eines Airbus A350. © Airbus / P. Masclet
A350-Testpilot Fernando Alonso sitzt in der Erstflugmaschine an Testgeräten.. © Airbus / Airbus
Testflug eines Airbus A350. © Airbus / P. Masclet
Testflug eines Airbus A350. © Airbus / P. Masclet
Testflug eines Airbus A350. © Airbus / F. Espinasse
Airbus-A350-Testmaschine in Toulouse. © Airbus / S. Ramadier
A350-Testpilot Pascal Verneau vor dem Erstflug. © Airbus / Airbus
Rund 12.000 Menschen haben den A350-Erstflug am 14.06.2013 in Toulouse live verfolgt. © Airbus / Airbus
Der erste Airbus A350 vor seinem Jungfernflug in Toulouse am 14.06.2013. © Airbus / Airbus
Der Airbus A350 MSN001 in Toulouse. © airliners.de / David Haße
Der Airbus A350 MSN001 in Toulouse. © airliners.de / David Haße
Der Airbus A350 MSN001 in Toulouse. © airliners.de / David Haße
Der Airbus A350 MSN001 in Toulouse. © airliners.de / David Haße
Der Airbus A350 MSN001 in Toulouse. © airliners.de / David Haße

Der erste Airbus A350 ist heute zu seinem Jungfernflug abgehoben. Um genau zehn Uhr hob das neue Hightech-Langstreckenflugzeug in Toulouse von der Startbahn 32L zu einem ersten Testflug ab. Der Flug dauerte wie geplant rund vier Stunden. Das Flugzeug landete kurz nach 14 Uhr nach einem laut Airbus problemlosen Flug wieder auf dem Flugplatz Toulouse-Blagnac.

Wahrscheinlich wird der neue Airbus-Hightech-Flieger nun ab Montag auch bei der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris vorbeischauen. Dort präsentiert US-Rivale Boeing gleich zwei "Dreamliner". Genau wie Boeing bei der 787 setzt Airbus beim A350XWB auf leichte und zugleich stabile Verbundmaterialien statt auf herkömmliches Aluminium in Rumpf und Flügeln. Damit bedeutet der erste Start des A350 für Airbus auch den Start in eine neue Ära des Flugzeugbaus.

Zu diesem Schritt musste Airbus allerdings erst vom Markt gezwungen werden: Ursprünglich als relativ einfaches Triebwerksupgrade auf Basis des A330 geplant, hatte Airbus den A350 vor sieben Jahren auf Druck der Kunden komplett neu aufgesetzt. Der neue Entwurf wurde A350XWB genannt, um auf den breiteren Rumpfquerschnitt des neuen A350 hinzuweisen (eXtra Wide Body).

Umfangreiches Flugtestprogramm in nur einem Jahr

Mit dem Erstflug des Flugzeugs mit der Seriennummer MSN001 beginnt gleichzeitig die A350-Testflugphase, an der insgesamt fünf Flugzeuge teilnehmen werden. MSN002 bis MSN005 stoßen zu verschiedenen Zeiten zur Testflug-Flotte und sind für unterschiedliche Tests vorgesehen.

Insgesamt nur ein Jahr hat Airbus für alle Tests bis zur angestrebten Zertifizierung des A350 Mitte 2014 eingeplant. Das ist ein sportliches Programm mit wenig Raum für Probleme. Das erste Exemplar will Airbus dann bis Ende 2014 an Qatar Airways ausliefern. Die ersten Auslieferungen, das sogenannte "Entry into Service, EIS" des A350 war ursprünglich übrigens bereits für Ende 2013 avisiert.

Daher gibt Airbus nun gewaltig Schub. Schon auf dem Erstflug haben die Testpiloten das Flugzeug heute sofort etlichen Flugtests unterzogen. Welche Manöver für den Erstflug geplant waren, erklärt Airbus-Testpilot Wolfgang Absmeier im airliners.de-Interview:

Die Produktion der Maschinen wird das Unternehmen bereits während der Flugtestphase langsam hochfahren: Ab Ende 2013 soll jeden Monat eine Maschine, ab Ende 2014 sollen monatlich drei Jets fertig werden. Damit will Airbus vermeiden, dass sich Anlaufschwierigkeiten und Kinderkrankheiten auf zu viele Flugzeuge und Kunden auswirken und hofft auf einen besseren Start als er der Boeing 787 beschert war.

Ohnehin scheint Airbus beim A350 nichts dem Zufall überlassen zu wollen. Das zeigen die umfangreichen Tests, die der Flugzeugbauer in den vergangenen Jahren und Monaten begonnen hat und die zum Teil sogar noch weiterlaufen. So hat der A350 seinen virtuellen Erstflug bereits am 31. Januar hinter sich. Seitdem wurden bereits über 700 virtuelle Flüge mit den echten Systemen durchgeführt.

Der A350 soll gegen die Boeing 777 sowie 787 punkten

Airbus will die A350 in drei Versionen für 270 bis 350 Passagiere bauen. Den neuen Airbus wird es dazu in drei unterschiedlichen Varianten geben, die sich in der Länge unterscheiden: Die kurze A350-800, die Basisvariante -900 und die lange A350-1000. Letztere soll Mitte 2016 zum ersten Mal das Werk verlassen. Erst später folgt die kürzere -800.

Die zum Großteil aus Verbundmaterialien hergestellte Maschine ist in der -800-Variante ein Konkurrenzmuster zur Boeing 787-9. Die größeren Versionen überschneiden sich bei Kapazität und Reichweite mit den größeren sowie den geplanten X-Versionen der Boeing 777. Airbus-intern ersetzt der A350 vor allem die A340-Modelle, besitzt aber auch Überschneidungen mit dem A330. Bisher haben laut Airbus 33 Fluglinien 613 Maschinen des neuen Typs geordert. Das ist viel, aber im Vergleich zur Boeing 787 wenig.

Boeing hat nämlich mit dem «Dreamliner» ordentlich vorgelegt: Insgesamt 890 Maschinen wurden bislang bestellt und auch bei der 777 führt Boeing vor Airbus und den bisherigen Konkurrenten A330/A340. Wer das Geschäft machen will, muss auf Fluggesellschaften in aller Welt hören: leichter, leiser, sparsamer und komfortabler sollen die neuen Flugzeuge sein. Die A350 soll nun ein Viertel weniger Kerosin verbrauchen als herkömmliche Maschinen dieser Größe. Es wir sich zeigen, ob die Maschine das Versprechen einlösen kann.

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