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Verwaltungsgericht lehnt Bürgerbegehren gegen Coburger Flugplatz ab

Der Flugplatz in Coburg soll für 30 Millionen Euro erneuert werden. Projektgegner wollten das verhindern und zogen vor Gericht - ohne Erfolg, wie sich jetzt herausgestellt hat.

Tower und Hangar am Flugplatz Steinrücken bei Coburg in Oberfranken. © dpa / David Ebener

Die Gegner eines neuen Verkehrslandeplatzes in Coburg haben vor Gericht eine Niederlage erlitten. Das Verwaltungsgericht Bayreuth wies jetzt die Klage einer Bürgerinitiative ab, wie eine Sprecherin sagte.

Die Initiatoren wollten vor Gericht erreichen, dass ein Bürgerbegehren gegen den Flugplatz doch noch zugelassen wird. Damit wollten sie die Stadt zum Ausstieg aus Finanzierung und Planung des Vorhabens zwingen. Doch bereits der Coburger Stadtrat hatte das Bürgerbegehren im Oktober 2015 abgelehnt.

Das Kommunalparlament hatte damals zudem eine Satzungsänderung beschlossen, wonach sich die Partner langfristig an die Projektgesellschaft für den neuen Landeplatz binden. Eine Kündigung könnte frühestens zum 31. Dezember 2025 ausgesprochen werden. Neben der Stadt gehören Wirtschaftsunternehmen, der Aero-Club Coburg sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) zur Projektgesellschaft.

Der Flugplatz soll rund 30 Millionen Euro kosten. Die Gegner halten das Projekt für unnötig und zu teuer. Aus Sicht der Befürworter ist der bisherige Coburger Landeplatz zu klein. Die Wirtschaft in der Region sei auf einen modernen Flugplatz angewiesen.

Von: ch, dpa

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