Veranstalter beharren auf ILA mit Flugschauen

Eine ILA ohne Flugschau wird es nicht geben. Das sagte BDLI-Präsident Bernhard Gerwert. Wie die langfristige Zukunft der Luftfahrtausstellung aussehen soll, bleibt jedoch offen.

Besucher der ILA Berlin Air Show 2014. © dpa / Wolfgang Kumm

Die Luftfahrtbranche hat Gedankenspielen über eine ILA ohne Flugschauen eine Absage erteilt. Das sei nicht vorstellbar, sagte Bernhard Gerwert, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI). Der BDLI ist Veranstalter.

Die Flughafengesellschaft hatte deutlich gemacht, dass es nach dem Start des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld keinen Platz mehr für die Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) gebe. Die Eröffnung ist für 2017 geplant. "Die ILA 2016 wird nicht in Frage gestellt", sagte Gewert. "Wir müssen uns aber sicherlich die Frage stellen: Wie gestalten wir mittel- bis langfristig in Zukunft die ILA?"

© dpa, Wolfgang Kumm Lesen Sie auch: Zur Zukunft der ILA bleiben weiter Fragen offen

Die ILA fristet bereits seit langem ein Dasein im Schatten der großen europäischen Luftfahrtmessen im französischen Le Bourget und im britischen Farnborough. Während die Industrie die beiden anderen Messen regelmäßig für die Verkündigung neuer Geschäftsabschlüsse nutzt, ist die ILA vor allem als Luftfahrtshow bekannt. Im vergangenen Jahr besuchten rund 120.000 Fach- und 107.000 Privatbesucher die ILA.

Von: airliners.de, dpa

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