US-Luftverkehrsbehörde überprüft Gesundheitschecks von Piloten

Die US-Luftfahrtbehörde (FAA) untersucht den mentalen Zustand von Piloten. Anlass ist der Germanwings-Absturz. Innerhalb von sechs Monaten will die Behörde konkrete Änderungsvorschläge machen.

Das beleuchtete Cockpit einer Boeing 777 © AirTeamImages.com / Roman Becker

Als Reaktion auf den Germanwings-Absturz in den französischen Alpen nimmt die US-Luftverkehrsbehörde (FAA) den mentalen Zustand von Piloten unter die Lupe. In einer Studie würden die emotionale und psychische Gesundheit der Piloten von US-Fluggesellschaften sowie die Methoden zu ihrer Beurteilung näher betrachtet, teilte die FAA am Mittwoch mit.

Binnen sechs Monaten sollen Vorschläge auf den Tisch gelegt werden. Diese könnten zu Änderungen bei den Gesundheitschecks, aber auch beim Flugzeugdesign und bei der Pilotenausbildung und beim Training führen.

airliners.de, Gunnar Kruse Lesen Sie auch: Lufthansa-Chef denkt über unangemeldete Pilotenchecks nach

Ein Airbus von Germanwings war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen abgestürzt, alle 150 Menschen an Bord kamen ums Leben. Den Ermittlungen zufolge ließ der Co-Pilot die Maschine absichtlich abstürzen, um sich selbst zu töten. Den Flugkapitän hatte er zuvor aus dem Cockpit ausgeschlossen.

"US-Piloten werden gründlichen Untersuchungen unterzogen. Aber Unfälle in anderen Teilen der Welt bringen die FAA dazu, die Fitness der Piloten neu zu betrachten", erklärte die US-Behörde.

Von: AFP

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