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Airbus A319 und A320 der US Airways beim Push-back © AirTeamImages.com

US Airways hat das Kalenderjahr 2009 mit einem Nettoverlust von 205 Millionen US-Dollar beendet. Ein Jahr zuvor stand unter dem Strich noch ein Minus von 2,22 Milliarden Dollar. Die fallenden Kerosinpreise aus sorgten für Einsparungen in Höhe von 375 Millionen Dollar. Hinzu kamen weitere Einmaleffekte. Ohne diese Sondererlöse erhöht sich der Verlust auf 499 Millionen Euro. Im Vorjahr wären es bei gleicher Basis minus 808 Millionen Dollar.

Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr um 13,7 Prozent auf 10,46 Milliarden Dollar. Gleichzeitig konnte US Airways die Ausgaben um 25,7 Prozent auf 10,34 Milliarden Dollar drücken. Das operative Geschäft erwirtschaftete einen Gewinn von 118 Millionen Dollar. 2008 hatte die Airline hier ein Minus von 1,8 Milliarden Dollar melden müssen.

Für das vierte Quartal 2009 meldete US Airways einen Verlust von 79 Millionen Dollar gegenüber einem Defizit im Vorjahr in Höhe von 543 Millionen Dollar. Der operative Gewinn betrug 14 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 2,63 Milliarden Dollar.

Verkehrszahlen

Die US Airways Group reduzierte 2009 die angebotenen Kapazitäten um 4,5 Prozent auf 85,1 Milliarden verfügbare Sitzmeilen. Die Nachfrage, gemessen in verkauften Passagiermeilen, sank um 4,2 Prozent auf rund 68,5 Milliarden Meilen. Dadurch legte die Auslastung der Flugzeuge um 0,3 Prozentpunkte auf 80,5 Prozent zu.

Ausblick

Im laufen Jahr will US Airways die Inlandskapazitäten um ein Prozent weiter absenken und das internationale Geschäft um neun Prozent ausbauen. Dabei will sich die Airline vor allem auf die Hubs Phoenix, Charlotte und Philadelphia sowie die Basis Washington National Airport konzentrieren. Einige Langstreckenverbindungen entfallen. Die Crew-Basis in Las Vegas wird mit Ablauf des Monats Januar geschlossen; im Mai folgt auch New York La Guardia.

David Kerr, Executive Vice President und CEO US Airways, kündigte zudem an, dass US Airways die Flottenverkleinerung weiter voran treibt und in diesem Jahr fünf Boeing 757, fünf 737 und vier Embraer 190 ausgemustert werden. Zum Jahresende soll die Flotte der Stammlinie 339 Flugzeuge umfassen.