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Vertrieb & Marketing Urlaubslust, Urlaubsfrust, Sabre-Kündigung

Das wöchentliche airliners.de-Vertriebs-Briefing. Dieses Mal unter anderem mit die neuen Möglichkeiten und den Problemen mit Reisen trotz Corona sowie dem Streit zwischen Sabre und Lufthansa.

Passagiere warten an einem Flugahfen. © dpa / Rouelle Umali

Jour fixe auf airliners.de: Immer montags präsentieren wir die wichtigsten Meldungen der Woche aus den Bereichen Luftverkehrs-Marketing und Vertrieb. Alle aktuellen Themen-Briefings finden Sie immer auf unserer Übersichtsseite.

Airline-Marketing

Der Technologiekonzern Sabre hat eine Vertriebsvereinbarung mit der Lufthansa Group gekündigt. Die Kündigung zum 30.06. betrifft auch den GDS-Anbieter Abacus. Der Lufthansa-Konzern sei offen für konstruktive, lösungsorientierte Gespräche und führe mit Sabre im Interesse der Sabre- und Abacus-Nutzer weiterhin einvernehmliche Gespräche, heiß es.

Sabre störe sich daran, genau das Gleiche anzubieten, wie die Lufthansa-Airlines auf ihren Websites. Der Direktverkauf gehe zulasten der GDS-Anbieter. Laut "About Travel" geht es bei dem Streit um die Frage der Leistungen, die der Tech-Konzern anbieten kann. Nun soll weiter verhandelt werden

Lufthansa geht mit einem größeren Angebot an den Start und will bis Ende Juni wieder regelmäßig mehr als 130 Ziele in aller Welt anfliegen. Erste Ziele wurden jetzt bekannt, darunter sind auch wieder Langstrecken ab München. Weiterlesen

Eurowings hat ihren Flugplan bis Ostern 2021 freigeschaltet, teilte die Fluggesellschaft mit. Außerdem können Kunden im Rahmen der Flexibilitätsgarantie ihren Flug bis zu 14 Tage vor Abflug kostenlos beliebig oft umbuchen sowie auch das Reiseziel ändern.

Auch die Deutsche Bahn fährt ihr Angebot hoch. Laut Mitteilung plant der Konzern, zu Pfingsten wieder touristische Ziele im Fernverkehr an der Nord- und Ostseeküste sowie in Bayern anzubieten. Auch die Verbindung zwischen Köln/Düsseldorf und Berlin soll dann wieder im Stundentakt gefahren werden.

© dpa, Jens Büttner Lesen Sie auch: Lufthansa und Miles & More mit Kulanzregelung für Statuskunden

Qatar hat ihre Buchungsoptionen erneut verändert. Kunden können nun unbegrenzt Datumsänderungen durchführen und ihr Reiseziel so oft wie nötig ändern. Allerdings muss das neue Reiseziel innerhalb von 5.000 Meilen vom ursprünglichen Reiseziel liegen, gab die Airline bekannt. Für Reisen, die vor dem 31. Dezember 2020 abgeschlossen werden, berechnet der Carrier keine Tarifdifferenz.

Wohin in den Sommer?

Jeder dritte Deutsche möchte in der aktuellen Situation nicht verreisen. Das hat eine Erhebung des Bayerischen Zentrums für Tourismus der Hochschule Kempten in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut GfK ergeben, berichtet "Reise vor 9". Einem Viertel aller Befragten fehlt das Geld und und jeder Fünfte hat Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus.

Die EU will eines ihrer Kernversprechen, den freien Personenverkehr, nach zwei Monaten Lockdown wieder mit Leben füllen. Vor allem die darbende Tourismuswirtschaft soll profitieren. Weiterlesen

Die für Mitte Juni anvisierten Grenzöffnungen in Europa beflügeln nun die Hoffnung, die Sommerferien wider Erwarten auch im Ausland verbringen zu können. Einige Länder bereiten sich vor - andere müssen teils noch hohe Hürden überwinden. Ein Überblick: Weiterlesen

Der zweite Teil unserer Corona-Touristik-Analyse zeigt, mit welchen Luftverkehrsmärkten die Airlines demnächst wieder rechnen können - und mit welchen nicht. Denn die aktuelle Covid-19-Daten zeigen ein höchst unterschiedliches Bild. Weiterlesen

© Flughafen Salzburg, Lesen Sie auch: Nicht überall in Europa wird schnell wieder Luftverkehr möglich sein Corona-Erholung (2/3)

Die österreichische Regierung will die Grenze zu Deutschland ab 15. Juni wieder öffnen, teilte das Bundeskanzleramt in Wien mit. Die Entscheidung sei nach einem Telefonat zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz gefallen.

Griechenland plant, die Quarantänepflicht für Urlauber aus einigen Staaten aufzuheben. Dies soll allerdings auf bilateraler Ebene vereinbart werden. Wer wieder nach Griechenland reisen kann, steht noch nicht genau fest. Weiterlesen

Tui-Chef Friedrich Joussen vor einem Flugzeug der Tuifly. Foto: © Tui Group

Tui-Chef Fritz Joussen rechnet mit einer schnellen Erholung des Reisegeschäfts nach der Corona-Krise. Dennoch muss der Reiseveranstalter sparen und will weltweit rund 8000 Job abbauen. Weiterlesen

Unter den Reisebüro-Besitzern macht sich derweil Wut breit, dass die Schwergewichte der Tourismusindustrie individuelle Rettungspakete bekommen, sie jedoch nicht. Die Politik hofft auf wirtschaftliche Besserung durch die angekündigten Grenzöffnungen. Weiterlesen

Keine Gutscheine - kommt jetzt ein Garantiefonds?

Nachdem die Bundesregierung Abstand von einer verpflichtenden Gutscheinlösung genommen hatte, war der Unmut teils groß. Die EU jedoch macht erneut deutlich, dass nationale Alleingänge bei den Passagierrechten von ihr nicht hingenommen werden. Weiterlesen

Kein Zwang, aber mehr Attraktivität für Gutscheine - das ist die EU-Linie zu den vielen Entschädigungsforderungen in der Corona-Krise. Das geht am besten mit mehr Vertrauen in den Wert der Gutscheine, sagen Abgeordnete und wollen einen europaweiten Garantiefonds einrichten. Weiterlesen

Von: airliners.de

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