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Unterschiedliche Masken-Regelungen an Flughäfen, Sebastian Gollnow/dpa
Auch dieser Maskenautomat am Flughafen Stuttgart zeigt: Die Corona-Pandemie hat das Reisen verändert. Sebastian Gollnow/dpa

Schon seit dem 20. März sind in Deutschland etliche Corona-Maßnahmen abgeschafft, so unter anderem die Maskenpflicht an Flughäfen. Übergangsfristen in einigen Bundesländern laufen jetzt aus. Doch die Bundesländer können abweichende Regelungen beschließen, was zu unterschiedlichen Regelungen führt.

In den Terminals von Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt am Main gilt bereits seit vergangenen Samstag aufgrund von Corona-Lockerungen in Hessen ebenfalls keine Maskenpflicht mehr.

Der Airport-Betreiber Fraport verwies auf die Eigenverantwortung von Fluggästen sowie Besuchern am Airport und empfahl, weiter Masken zu tragen. Besonders dort, wo Abstände kurzzeitig nicht eingehalten werden könnten: am Check-in, den Fluggastkontrollstellen, an den Gates sowie bei der Gepäckausgabe.

Am Flughafen München sind Masken in den Terminals nicht mehr verpflichtend. Der Airport rät Reisenden aber dringend, auch weiter Abstände zu wahren und eine Maske zu tragen. Für die auf dem Vorfeld verkehrenden Busse sowie den Peoplemover, die zwischen dem Terminal 2 und dem Satellitengebäude fährt, gilt indes noch die Maskenpflicht, schreibt die Flughafengesellschaft auf Anfrage.

Am Flughafen Stuttgart besteht seit Sonntag in den Terminals keine Verpflichtung mehr eine Maske zu tagen. Grundlage für die Änderung ist die neue Corona-Schutzverordnung des Landes Baden-Württemberg, die am Sonntag in Kraft trat. Der Flughafenbetreiber empfiehlt allen Passagieren und Besuchern dennoch weiterhin, eigenverantwortlich eine medizinische Maske oder besser eine FFP2-Maske zu tragen.

Corona-Auflagen vielerorts gelockert

Auch die beiden großen Flughäfen Nordrhein-Westfalens Düsseldorf und Köln/Bonn raten Reisenden ebenfalls weiter zum Tragen von Masken. Eine Pflicht gebe es nicht mehr, so Sprecherinnen der Airports. In Nordrhein-Westfalen waren in der Nacht zum Sonntag die allermeisten Corona-Auflagen weggefallen. Die Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen gilt seitdem nicht mehr.

In Brandenburg waren in der Nacht zu Sonntag weitere Auflagen entfallen. Der BER könne keine Regelungen erlassen, welche über die geltenden Verordnungen hinausgehen, erklärte der Sprecher. Neben der Empfehlung zum Tragen der Maske wies er außerdem darauf hin, dass die Angestellten der Flughafengesellschaft weiterhin Maske tragen würden.

Am Airport Hannover fällt die Maskenpflicht am Montag weg.

Maskenpflicht in Hamburg und Rostock

Eine FFP2-Maskenpflicht im gesamten Innenbereich besteht indes weiterhin am Hamburger Flughafen. Dies erfolge aufgrund der Hamburger Hotspot-Regelung, erklärt eine Sprecherin.

Seit Samstag ist die Hansestadt Corona-Hotspot und unterliegt damit strengeren Pandemieschutz-Regeln als die meisten anderen Bundesländer. So besteht in Hamburg unter anderem die FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen bis Ende April fort. Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sind bislang die einzigen Länder, die sich flächendeckend zum Hotspot erklärt haben.

Gleiches gilt für den Flughafen Rostock/Laage. Denn die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern hatte das Bundesland ebenfalls zum Hotspot erklärt – mit entsprechend schärferen Schutzmaßnahmen in öffentlichen Innenräumen.

Für den Flug Maske dabei haben

Auch wenn in den meisten deutschen Flughafen-Terminals keine Maskenpflicht mehr besteht, sollten Passagiere die Masken nicht einfach zu Hause lassen. Denn an Bord kann die Lage anders aussehen. Viele Airlines verlangen weiterhin das Tragen von Masken.

So weist die Lufthansa darauf hin, dass beim Boarding, während der Zeit an Bord und beim Verlassen des Flugzeugs eine medizinische Maske getragen werden muss. Auch an Bord muss für Flüge von und nach Deutschland noch Maske getragen werden.

Vorreiter in Sachen maskenfreies Fliegen waren britische Airlines. Swiss und Edelweiss heben nun die Maskenpflicht an Bord ebenfalls auf. Nur die Bedingungen des Ziellandes bestimmen nun noch, ob an Bord der Schweizer Airlines die Maske getragen werden muss oder nicht.

Easyjet weist auf seiner Website darauf hin, dass das Tragen einer Maske nur auf wenigen, von der Airline angebotenen Strecken optional sei. Für Flüge von und nach Deutschland gelte: Alle Personen ab sechs Jahren müssten während des Fluges eine FFP2-Maske tragen.

Vor dem Flug in dem Urlaub sollte man sich also in jedem Fall über die geltenden Hygienemaßnahmen schlaumachen und im Zweifel lieber ein paar FFP2-Masken parat haben.

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