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Aktuell ist es noch nicht möglich, einen wirklich umweltfreundlichen Antrieb für Automobile herzustellen. pexels.com / CC0 Lizenzfrei

Der Vergleich verschiedener Verkehrsmittel im Hinblick auf die Ökobilanz wird oft diskutiert. Aber auch zwischen den einzelnen Autoantrieben klaffen inzwischen große Lücken. Doch wie ist es tatsächlich auf eine umweltfreundliche Art und Weise möglich, sich auf vier Rädern fortzubewegen?

Das Elektroauto

In der Tat bietet das Elektroauto eine gute Grundlage für eine ökologische Fortbewegung. Voraussetzung dafür ist jedoch ökologisch erzeugter Strom, der auch in diesen Tagen noch längst keine Selbstverständlichkeit darstellt. Gerade in diesen Tagen ist es immer häufiger der Fall, dass auch der Strom dieser vermeintlich so sauberen Art der Fortbewegung aus unsauberer Quelle stammt und die Bilanz damit zunichte macht. Weiterhin wird viel Energie benötigt, um den Elektromotor samt Batterie herzustellen.

Auch der Aufwand an verschiedenen Ressourcen ist hier nicht zu unterschätzen. Aus diesem Grund schafft es der E-Auto erst ab einer höheren Laufleistung, die klassischen Antriebe hinter sich zu lassen. Auch diese Webseite schlüsselt den Umstand noch einmal ausführlich auf und bringt etwas mehr Licht ins Dunkel.

Ein hinkender Vergleich

Viel diskutiert wurde in den vergangenen Jahren natürlich auch der Vergleich zwischen Diesel und Benzinern. An und für sich werden dabei häufig zwei völlig unterschiedliche Kategorien übereinandergelegt. Auf der einen Seite geht es um die Frage, wie viele schädliche Klimagase in die Atmosphäre emittiert werden. Auf einem ganz anderen Blatt steht derweil die Frage, wie es um den Ausstoß von Schadstoffen, wie zum Beispiel dem Feinstaub, steht. Diese wirken sich in direkter Weise auf den Organismus aus, während die Klimagase durch die Erderwärmung einen indirekten aber dennoch nicht weniger katastrophalen Einfluss auf das Ökosystem haben.

Gegenüber den klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid (CO2)-Emissionen hat der Benziner nun einen klaren Nachteil gegenüber dem Diesel. Letzterer ist also dazu in der Lage, im laufenden Betrieb weniger CO2 auszustoßen. Doch damit geht ein hoher Ausstoß von Stickstoffdioxid (NO2) einher. Nach den Angaben des Umweltbundesamts sind Diesel insgesamt für rund 70 Prozent der gesamten Stickstoffdioxid-Emissionen im Land verantwortlich. Von einem umweltfreundlichen Antrieb kann also auch hier nicht gesprochen werden.

Das Wasserstoff-Auto

In den kommenden Jahren wollen mehrere Hersteller auch das Wasserstoff-Auto weiter fördern. Aus chemischer Sicht handelt es sich um eine höchst umweltfreundliche Art der Fortbewegung. Denn durch den eingesetzten Wasserstoff, der für die notwendige Energiemenge sorgt, entstehen keine schädlichen Nebenprodukte. Stattdessen zieht die Reaktion im Motorraum allein den Ausstoß von Wasser nach sich.

Probleme zeigen sich bislang jedoch in der praxistauglichen Umsetzung der Innovation. Dies liegt zum Beispiel an der Tatsache, dass der Wasserstoff stets mit einer präzise geregelten Temperatur getankt und für die chemische Reaktion eingesetzt werden muss. Weiterhin stellt die Technik bislang eine große Gefahr dar, da die Explosionen unter der Motorhaube schlechter reguliert werden können, als dies nach jahrzehntelanger Erfahrung bei Dieselfahrzeugen und Benzinern der Fall ist. Erst wenn auch diese Hürden überwunden sind, hätte das Wasserstoff-Auto tatsächlich eine Zukunft.

Keine ökologisch verträglichen Alternativen

Tatsächlich führt eine solche Betrachtung der Lage zu einem eher nüchternen Ergebnis. Demnach ist es aktuell einfach nicht möglich, einen umweltfreundlichen Antrieb für Automobile herzustellen. Auch aus diesem Grund werden wir in den kommenden Jahren vor der dringlichen Frage stehen, ob der individuelle Personenverkehr in dieser Form eine Zukunft hat. Solange keine neuen Ideen erfolgreich in die Tat umgesetzt werden können, Wasserstoff-Autos eine gefährliche Innovation darstellen und E-Autos noch nicht zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien geladen werden können, ist das Autofahren nur in kleinem Rahmen mit dem eigenen grünen Gewissen zu vereinbaren.

Die Vorzüge des Kollektivs

Auch aus diesem Grund sind viele Planer in den vergangenen Jahren dazu übergegangen, ihre Konzeptionen auf den öffentlichen Nahverkehr anzupassen. Stets ist hier das Kollektiv ein wichtiger Maßstab. Da mehr Personen mit einer einzigen Fahrt befördert werden können, reduziert sich die Belastung der Umwelt, die auf den Schultern des Einzelnen ruht. Auf der anderen Seite stehen bis heute klare Abstriche in puncto Komfort, die sich kaum leugnen lassen. Auch hier wird es auf die Verkehrsplanung der Zukunft ankommen, wenn eine gesunde und ökologische Lösung gefunden werden soll, wie sie den Ansprüchen der breiten Mehrheit in der Bevölkerung gerecht werden kann. Ansätze, wie autonom fahrende Busse, könnten zumindest in finanzieller Hinsicht beim Ausbau des Nahverkehrs eine wichtige Rolle spielen.

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