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Umstrukturierung bei Globeground Berlin

Der Flughafen-Dienstleister Globeground Berlin hat eine neue Struktur erarbeitet, mit der sich die Firma für die Zukunft wappnen will. Künftig soll der Betrieb in die drei Bereiche Passage, Rampe und Verwaltung untergliedert werden. Die Werkstatt soll in eine eigene Gesellschaft überführt werden.

Ramp Agent vor einer Boeing 757-300 der Condor © Berliner Flugh / G

Der Gesamtbetrieb der Globeground Berlin soll zukünftig nach Betriebsbereichen geführt werden. Die neue Struktur wurde von den Führungskräften gemeinsam mit der Geschäftsführung in den letzten Monaten erarbeitet, wie der Flughafen-Dienstleister am Dienstag bekannt gab. Aktuell fänden Gespräche und Diskussionsrunden mit allen Mit­arbeitern an den Flughäfen Tegel und Schönefeld statt. Das Konzept wurde zudem beim Betriebsrat eingereicht.

Globeground Berlin soll sich künftig in drei Betriebe gliedern: Passage, Rampe und Verwaltung. Der Betrieb Passage beinhaltet alle Passage-Aktivitäten an den Flughäfen Tegel und Schönefeld. Hierzu gehört u.a. die Check-In Dienstleistung und Lost & Found. Der Betrieb Rampe umfasst die Bodenverkehrsdienste an den Flughäfen Tegel und Schönefeld. Der Bereich der Verwaltung schließt den Vertrieb, die Qualitätssicherung, Finan­zen und Controlling sowie den Personalbereich im Airport Center Schönefeld mit ein. Die Werkstatt soll in eine eigene Gesellschaft überführt werden.

Bernhard Alvensleben, Geschäftsführer der GGB: „Die Globeground Berlin stellt sich mit der neuen Struktur auf weiteres Wachstum ein. Zugleich stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unterneh­mens. Wichtig ist uns vor allem, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen müssen.“ Die Arbeitnehmerschaft bleibe so wie sie ist und die Lohnstrukturen bleiben ebenfalls erhalten, ergänzte Alvensleben.

Von: airliners.de mit Globeground

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