airliners.de Logo

Tuifly streitet mit Piloten über Langstreckenpläne

Tuifly erwägt, mit fünf Boeing 787 in den Langstreckenmarkt einzusteigen. Aktuell verhandelt das Unternehmen mit der Belegschaft. Pilotenvertreter werfen der Airline nun vor, per Blockadehaltung die Gespräche zu eskalieren. Tuifly weist die Vorwürfe zurück.

Leitwerk einer Boeing 787 der Thomson Airways © dpa / Julian Stratenschulte

Bei den Langstrecken-Überlegungen der Tuifly gibt es Auseinandersetzungen zwischen Cockpitpersonal und Unternehmen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) lässt in einer internen Stellungnahme verlauten, die Arbeitgeberseite habe die Verhandlungen abgebrochen. "Nach insgesamt acht Gesprächsrunden / Verhandlungstagen hat der Verhandlungsprozess gestern seinen vorläufigen Tiefpunkt erreicht", heißt es in dem auf den 5. November datierten Papier, das airliners.de vorliegt.

Ein VC-Vertreter, der ungenannt bleiben möchte, sprach gegenüber airliners.de von sehr schwierigen Verhandlungen: Die Gespräche seien am Montag vom Arbeitgeber abgebrochen worden. "Wir wollten eine justiziable Absicherung des Verhandlungsergebnisses und erhielten eine Ablehnung, da dies zu sehr in die unternehmerische Freiheit eingreife. Nur, das ist bei Tarifverträgen immer der Fall. Damit gelten die Verhandlungen als gescheitert."

Von: hr

Lesen Sie jetzt

Lesen Sie mehr über

Fluggesellschaften Management Wirtschaft Strategie Konsolidierung Tourismus Behörden, Organisationen Personal Tuifly Tui airliners+ Piloten