Tuifly gerät mit Air-Berlin-Zerschlagung in Bedrängnis

Viele Tuify-Mitarbeiter fliegen aktuell noch zu komfortablen Konditionen im Auftrag der Air-Berlin-Tochter Niki. Nach dem Verkauf an Lufthansa muss Tui aber mit einer reduzierten Flotte planen. In der Folge drohen Entlassungen.

Flugzeuge von Tuifly und Air Berlin © dpa / Julian Stratenschulte

Mit der Air-Berlin-Pleite bekommt eine weitere deutsche Fluggesellschaft Probleme: Tuifly hat rund ein Drittel ihrer Flotte samt Personal seit Jahren an die insolvente Airline vermietet. Sie fliegen für die österreichische Tochter Niki. Sie wird nun aber an die Lufthansa Gruppe verkauft.

Für Tuifly bedeutet das nichts Gutes. Lufthansa hat bereits mitgeteilt, nur einen Teil der Tuifly-Flugzeuge im Rahmen eines neuen Wetlease-vertrags weiter nutzen zu wollen. Das bestätigt nun auch ein interner Brief an die Tuifly-Mitarbeiter, der airliners.de vorliegt. Ab November werde man mit nur noch sieben Flugzeugen für Niki fliegen, schreibt die Tuifly-Geschäftsführung. Nach der Kartellfreigabe zur Lufthansa-Übernahme werde man dann weiter für Eurowings operieren.

Von: dh

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