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Boeing 737-800 der TUIfly © dpa / Julian Stratenschulte

Die Tui Group will stärker in ihre Airlines investieren: Wie Konzernchef Friedrich Joussen am Mittwoch bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen sagte, will der weltgrößte Reisekonzern bis 2023 die Hälfte seiner Flugzeuge in Eigentum überführen. Dafür seien derzeit die Konditionen am Finanzmarkt besonders günstig.

Bislang least Tui den überwiegenden Teil der Flugzeuge: Von den derzeit 149 aktiven Flugzeugen der sechs Konzern-Airlines sind laut ch-aviation nur 35 im Eigentum. Joussen sprach von einem Viertel.

72 neue Jets bis 2023

Bis 2023 bekommt Tui 72 neue Flugzeuge von Boeing. Davon müsste der Konzern rund die Hälfte kaufen, um Joussens Vorgabe zu erfüllen. Wie ein tui-Sprecher gegenüber airliners.de erklärte, steht aber noch nicht fest, wie die einzelnen Flugzeuge finanziert werden.

Bislang sind in diesem Jahr vier Flugzeuge ausgeliefert worden: drei Mittelstrecken-Jets der neuen Reihe Boeing 737 MAX und eine Langstreckenmaschine vom Typ Boeing 787. Drei 787 folgen noch bis Ende 2020.

Bei den 737 MAX stehen bis 2023 noch 69 Maschinen zur Auslieferung an. Tui hat kürzlich zwei weitere Bestellungen bei Boeing abgegeben. Im Januar hatte Joussen von 20 Jets gesprochen, die noch nachbestellt werden könnten.

Die Flotten des Tui-Konzerns

Mittelstrecke Langstrecke gesamt
Tui Airways 42 15 57
Tuifly 32 - 32
Tuifly Belgium 32 3 35
Tuifly Netherlands 7 6 13
Tuifly Nordic 5 - 5
Corsair International - 7 7
Alle Airlines 118 31 149

Die Tabelle zeigt die aktiven Flugzeuge. Quelle: ch-aviation.com, Stand: 9. Mai 2018

Sonderbelastungen durch Tuifly

Die Tui Group muss für die erste Hälfte des Geschäftsjahres, das am 1. Oktober begann, 20 Millionen Euro infolge der Niki-Pleite abschreiben. Die Air-Berlin-Tochter hatte 14 Flugzeuge von Tuifly geleast, die fälligen Raten dann aber nicht mehr zahlen können.

Auch wegen des "wilden Streiks" bei Tuifly im Oktober 2016 muss sich der Konzern wohl auf Sonderbelastungen einstellen: Nach der jüngsten Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes muss er die betroffenen Kunden nun voraussichtlich im Rahmen der EU-Fluggastrechteverordnung entschädigen.

Joussen wollte die dadurch drohende Belastung nicht beziffern. Nach früheren Einschätzungen von Fluggastrechtlern geht es um mehrere Millionen Euro.

© Tuifly, Lesen Sie auch: EuGH: Tuifly muss Streikopfer wohl entschädigen

Ansonsten kann der Konzern für das erste Halbjahr positive Zahlen präsentieren. Tui steigerte den Umsatz im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Der saisontypische operative Verlust verringerte sich um 26 Prozent auf knapp 159 Millionen Euro. Unter dem Strich schrumpfte das Minus um ein Viertel auf rund 271 Millionen Euro.

Für den Sommer lägen die Buchungen bis jetzt fünf Prozent höher als im Vorjahr, sagte Joussen, der Umsatz sogar sieben Prozent. Allein der deutsche Markt verzeichnete ein Buchungsplus von zehn Prozent.

Zehn Prozent mehr Gewinn angestrebt

"Unser Wachstum geht weiter, sämtliche Trends sind intakt, und die sehr guten Buchungen für den Sommer 2018 entsprechen voll unseren Erwartungen", so der Konzernchef. Im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September will er den operativen Gewinn (bereinigtes Ebita) wie geplant währungskursbereinigt um mindestens zehn Prozent steigern.

Dennoch sank der Kurs der Tui-Aktie am Mittwoch. Mit einem Abschlag von rund 1,5 Prozent gehörte das Papier an der Londoner Börse zu den schwächsten Werten im Leitindex FTSE 100. Allerdings hat die Aktie seit Jahresbeginn damit immer noch rund zwölf Prozent gewonnen.

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