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Türkei veröffentlicht neues Regelwerk für Flugverkehr

Maskenpflicht, Flughafenzutritt nur für Ticketinhaber und Temperaturkontrollen: Die Türkei hat rigide Regeln erlassen, um den Luftverkehr möglichst gefahrlos wieder aufnehmen zu können. Passagiere aus "riskanten Regionen" sollen von anderen getrennt werden.

Passagiere gehen durch eine Halle am neuen Flughafen von Istanbul. © dpa / Lefteris Pitarakis/AP

Vor der Wiederaufnahme des inländischen und internationalen Flugverkehrs hat die Türkei für Reisende und Flughäfen neue Regeln aufgestellt. Lokale Medien berichteten am über ein Dokument der Zivilen Luftfahrtbehörde, das in Terminals unter anderem eine Maskenpflicht für alle vorsieht. Wer nicht reist, sondern Reisende nur verabschiedet oder empfängt, darf zudem Flughafengebäude nicht mehr betreten, sondern muss draußen warten. Ausnahmen gibt es nur für Menschen, die ohne Begleiter nicht auskommen.

Passagieren aus "riskanten Regionen" werden dem Regelwerk zufolge nach Möglichkeit spezielle Eingänge zugewiesen. Es wird allerdings nicht nach Nationen aufgeschlüsselt, wer in diese Kategorie fällt. An den Eingängen von Flughäfen soll Reisenden und Personal außerdem entweder mit Wärmekameras oder Thermometern die Körpertemperatur gemessen werden. Bei der Gepäckaufgabe und anderswo gelten Abstandsregeln. Spielplätze sowie Raucher- und Gebetsräume könnten nur begrenzt zugänglich sein oder geschlossen bleiben.

© dpa/dpa-tmn, Bernd von Jutrczenka Lesen Sie auch: Türkei erwartet Aufhebung der Reisewarnung für deutsche Touristen

Passagiere werden außerdem nur noch eingeschränkt Kabinengepäck in die Flugzeuge mitnehmen dürfen. Erlaubt sind aber weiter Handtaschen, Laptoptaschen und Babyzubehör.

Türkische Fluglinien wollen zwischen Anfang und Mitte Juni ihre Flüge wieder aufnehmen. Die halbstaatliche Gesellschaft Turkish Airlines beispielsweise will ab dem 4. Juni im Land wieder fliegen und ab dem 10. Juni international unterwegs sein. Der Tourismus ist eine Schlüsselindustrie für die gebeutelte türkische Wirtschaft.

Von: dk, dpa

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