Trump erwägt Staatsbeteiligung an US-Carriern

In der Corona-Krise legen die USA ein gigantisches Rettungspaket auf. Präsident Trump denkt dabei auch an Staatsbeteiligungen und hat die großen Airlines im Blick. Andernfalls drohe deren Untergang.

US-Präsident Donald Trump am 17.02.2017 beim Besuch einer Fabrik des US-Flugzeugbauers Boeing in North Charleston. © dpa / Susan Walsh/AP

Die US-Regierung könnte sich nach Meinung von Präsident Donald Trump im Zuge eines Rettungsprogramms an strauchelnden Fluggesellschaften beteiligen. Die USA könnten es nicht zulassen, dass die Airlines wegen der Coronavirus-Epidemie Pleite gingen, sagte Trump am Donnerstag im Weißen Haus.

Falls die Regierung Fluggesellschaften mit Krediten oder Direkthilfen unterstütze, könne sie sich auch gleich an ihnen beteiligen, sagte Trump. "Wenn wir das nicht machen, hätten wir keine Airlines mehr", so der um Führung in der Krise bemühte US-Präsident.

Fluggesellschaften sind von der Coronavirus-Pandemie besonders schwer betroffen. Im riesigen Konjunkturpaket des US-Kongresses sind auch Milliardenhilfen für Airlines vorgesehen. Ob es sich dabei um Kredite, Direkthilfen oder eine Mischung aus beidem handeln würde, war zunächst noch unklar.

Der Senat hatte das Konjunkturpaket, mit dem rund 2 Billionen US-Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden sollen, am Mittwochabend beschlossen. Die Zustimmung des Repräsentantenhauses wird an diesem Freitag erwartet.

© Evan Vucci/AP/dpa, Lesen Sie auch: US-Regierung will Wirtschaft mit einer Billion US-Dollar retten

Von: dk, dpa

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