airliners.de Logo
ANA-Maschinen in Tokio-Haneda © AirTeamImages.com

ANA, die japanische Fluggesellschaft in der Star Alliance, und ihre amerikanischen Partner United und Continental Airlines haben von den Behörden die endgültige wettbewerbsrechtliche Freigabe für eine engere Kooperation (Antitrust-Immunity), erhalten. Auch das US-Verkehrsministerium gab in der vergangene Woche Grünes Licht für die engere Zusammenarbeit der Fluglinien bei ihrem transpazifischen Angebot.

Zuvor hatten bereits die amerikanischen Kartellbehörden und das japanische Transportministerium zugestimmt, so dass nun der Weg für die drei Airlines endgültig frei ist. Die Fluggesellschaften wollen zum Frühjahr 2011 ein Joint Venture bilden, in dem gemeinsame Flugpläne sowie aufeinander abgestimmte Vertriebsaktivitäten vorgesehen sind.

Die USA und Japan haben seit Mai 2009 über ein „Open-Sky“-Abkommen verhandelt, das den Fluggesellschaften beider Länder ermöglicht, die Routen und Anzahl der Flüge weitgehend selbst zu bestimmen. ANA, Continental Airlines und United Airlines haben im Dezember 2009 die Kartellfreigabe für Transpazifikdienste beantragt.