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Thema : Vogelschlag

Wüstenbussard "Sally" sitzt in Hamburg auf dem Vorfeld des Flughafens Hamburg auf einem Umspannkasten. © dpa / Markus Scholz

Fast doppelt so viele Vogelschläge wie vor fünf Jahren

Rund 2100 Vogelschläge werden allein im deutschen Luftraum jährlich gezählt - fast doppelt so viele wie vor fünf Jahren. Doch es gibt auch Maßnahmen, die den Wert senken können.

Tierische Helfer: Bird Controller Ulf Muuß setzt bei seiner Arbeit auf Hund und Frettchen. © Ulf Muuß

Wenn Bird Controller mit Frettchen für Sicherheit sorgen

Beruf & Karriere

Gefahr aus der Luft: Wenn Vögel mit Flugzeugen zusammenprallen, können Menschen verletzt werden. Um Vogelschläge zu verhindern, gibt es Bird Controller. Am Flughafen Köln/Bonn werden sie von Frettchen unterstützt.

Ein Staren-Schwarm am Flughafen von Frankfurt. © dpa / Arne Dedert

Vogelschlag bleibt laut EuGH ein außergewöhnlicher Umstand

Ein Flug verspätet sich oder fällt wegen Vogelschlags aus. Dann ist die Airline nicht verpflichtet, eine Ausgleichszahlung zu leisten. Das hat der Europäische Gerichtshof jetzt bestätigt.

Eine Lufthansa-Maschine landet am Flughafen von Frankfurt. © dpa / Arne Dedert

Wildlife Control Team trägt zur Sicherheit am Flughafen Frankfurt bei

Normalerweise wird auf Flughäfen der Servicegedanke groß geschrieben. Das Wildlife Control Team soll den Frankfurter Airport dagegen möglichst unattraktiv machen - für ungebetene geflügelte Gäste.

Falkner Herbert Boger steht mit seinem amerikanischen Wüstenbussard "Sally" auf dem Vorfeld des Flughafens Hamburg. © dpa / Markus Scholz

Mit Greifvögeln, Drohnen und Frettchen gegen Vogelschlag

Hintergrund

Von Beulen an den Tragflächen bis zur Zerstörung von Triebwerken: Vögel stellen für Flugzeuge eine Gefahr dar. Um sogenannten Vogelschlag zu verhindern, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Aufgescheuchter Vogelschwarm. © Clear Flight Solutions

Keine Entschädigung bei Triebwerkschaden durch Vogelschlag

Verspätet sich eine Maschine aufgrund von Vogelschlag, ist das ein außergewöhnlicher Umstand - also gibt es keine Entschädigung, so ein Gericht. Im konkreten Fall ging es um einen Flug von der Dominikanischen Republik nach Deutschland.

Störche dürfen am Flughafen Hannover jetzt im Notfall abgeschossen werden, um die Sicherheit bei Starts und Landungen zu gewährleisten. © dpa / Julian Stratenschulte

Am Flughafen Hannover dürfen Störche notfalls abgeschossen werden

Einen Kompromiss zwischen Flugsicherheit und Naturschutz musste die Region Hannover finden. Die wachsende Zahl an Störchen rund um den Airport stellt eine Gefahr dar. Wie lassen sie sich am besten vom Gelände vertreiben?

Ein Vogelschwarm steigt vor einem landenden Flugzeug auf © AirTeamImages.com / S. Morris

Zahl der Vogelschläge geht wieder leicht zurück

Im vergangenen Jahr hat es in der deutschen Luftfahrt weniger Probleme mit Vogelschlägen gegeben als 2014. Allerdings ist die Zahl immer noch deutlich höher als in den vorherigen Jahren.

Vogelschwarm in Flughafennähe © AirTeamImages.com / Tim de Groot

Auch bei Vogelschlag muss die Airline manchmal entschädigen

Verspätung durch Vogelschlag - eigentlich gilt so ein Vorfall als außergewöhnlicher Umstand, die Airline muss keine Entschädigung zahlen. In diesem Fall entschied ein Gericht anders.

Boeing 737 der KLM in einem Vogelschwarm © AirTeamImages.com / TT

Urteil: Vogelschlag entschuldigt Flugausfall nicht immer

Ein Vogelschlag verhindert den Flug - das befreit die Airline jedoch nicht automatisch von Ausgleichszahlungen. Das hat das Frankfurter Amtsgericht entschieden. Im konkreten Fall kamen Passagiere mit fast 13 Stunden Verspätung am Zielort an.

Boeing 737 der KLM in einem Vogelschwarm © AirTeamImages.com / TT

Mehr Beinahe-Zusammenstöße und Vogelschläge im Luftverkehr

Beinahe-Zusammenstöße und Vogelschläge - die Zahl der Zwischenfälle im Flugverkehr ist im vergangenen Jahr angestiegen. Nur in einer Kategorie waren es weniger Vorfälle als 2013.

Vogelschwarm in Flughafennähe © AirTeamImages.com / Tim de Groot

Neues konträres Urteil zu Verspätung wegen Vogelschlag

Vogelschlag sei kein außergewöhnlicher Umstand, entschied ein Gericht. Die Tiere seien naturgemäß im Luftraum unterwegs. Den Passagieren steht bei Verspätung daher eine Entschädigung zu. Es gibt auch ein anderslautendes Urteil.

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