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Ein Streikender hält am 9. Februar 2015 während eines Warnstreiks von Beschäftigten der Wach- und Sicherheitsbranche am Flughafen in Stuttgart eine Verdi-Flagge in den Händen. © dpa / Marijan Murat

Thema Verdi

Die Gewerkschaft Verdi ist auch in der Luftfahrt aktiv. Sie handelt zum Beispiel Tarifverträge für Flugbegleiter, Airport-Sicherheitskräfte und Bodenverkehrsdienste aus.

Verdi gründet internationale "Aircrew Alliance"

Kurzmeldung Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will ihre Arbeit für die rund 45.000 fliegenden Beschäftigten in der zivilen Luftfahrt in einer neuen, berufsgruppenspezifischen und internationalen Allianz bündeln. Unter der Organisationseinheit Aircrew Alliance sollen sich zukünftig alle Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sowie Pilotinnen und Piloten der in Deutschland operierenden Airlines wiederfinden. Neben der klassischen tariflichen Arbeit soll sich die Aircrew Alliance auch Themen wie Arbeitssicherheit, Gesundheit, Weiterbildung und Stärkung der Mitbestimmungsrechte widmen.

Tuifly und Verdi schließen Tarifvereinbarung

Kurzmeldung Tuifly und Verdi haben einen Tarifabschluss für die rund 2.400 Beschäftigten der Airline erzielt. Laut Mitteilung der Gewerkschaft sieht der Tarifabschluss für alle Beschäftigten am Boden und in der Kabine sowie die Auszubildenden eine lineare Gehaltserhöhung in Höhe von 2,5 Prozent ab dem 1. Januar 2021 mit einer Laufzeit von 24 Monaten vor. Einzelne Regelungen treten schon zum 1. Januar 2020 in Kraft.

Verdi droht kurz vor geplantem Verkauf mit Streiks bei LSG

Kurzmeldung Im Falle von Kündigungen und Lohneinbußen durch den neuen Eigentümer nach dem Verkauf der Catering-Sparte LSG Sky Chefs, verlangt Verdi von Lufthansa Ausgleichszahlungen. Damit könne Lufthansa wie versprochen soziale Verantwortung für die Beschäftigten übernehmen. "Nach monatelangen Verhandlungen stehen die Beschäftigten kurz vor dem Verkauf der LSG mit leeren Händen da", kritisierte die Verdi-Verhandlungsführerin Katharina Wesenick. Die Ungewissheit und Existenzangst unter den rund 7000 Beschäftigten in Deutschland seien so groß, dass kurzfristige Arbeitskampfmaßnahmen nicht mehr ausgeschlossen werden könnten.

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