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Wie entwickelt sich der Luftverkehr in Rheinland-Pfalz? Auch darüber entscheiden die Bürger bei der Landtagswahl. © AirTeamImages.com / Aleksi Hamalainen

Thema : Luftverkehrssteuer

Seit 2011 müssen deutsche Fluggesellschaften für Abflüge an deutschen Airports die Luftverkehrsabgabe entrichten. Die Interessenverbände der Branche fordern die Abschaffung.

Fluggäste im Terminal 1 des Stuttgarter Flughafens © dpa, U. Anspach

Abgabe verteuert Tickets um bis zu 26 Euro

Gesetzentwurf

Die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrssteuer soll in Abhängigkeit von der Flugentfernung zwischen 13 und 26 Euro pro Flug betragen. Transfer-Passagiere sollen davon ausgenommen werden.

Passagiere im Terminal 2 am Flughafen Frankfurt/Main. © Fraport

Breite Front gegen Luftverkehrsabgabe

Resolution verabschiedet

Spitzenvertreter der Flughäfen, Fluggesellschaften, Tourismuswirtschaft und Gewerkschaften haben eine Resolution gegen die geplante Luftverkehrsabgabe verabschiedet. Die Bundesregierung wird aufgefordert, auf die Abgabe zu verzichten, um den Wirtschaftsstandort nicht zu schwächen.

Leitwerke von Lufthansa und Air Berlin. © AirTeamImages.com / TT

Ticket-Abgabe: Lufthansa vs. Air Berlin

Anhörung im Finanzministerium

Die geplante Abgabe auf Flugtickets sorgt für Differenzen zwischen Lufthansa und Air Berlin. Beide Airlines versuchen, die Konditionen an ihr Geschäftsmodell anzupassen. Während Lufthansa den Umsteige- und Frachtverkehr außen vor lassen will, fordert Air Berlin eine höhere Belastung der Premium-Kunden.

Luftfahrtbranche verschärft Kritik an Ökoabgabe

"Klimaschutz nur Vorwand"

Im Streit um die von der Bundesregierung beschlossene Luftverkehrsabgabe wird der Ton schärfer. Die Branche wirft der Regierung vor, eine unbefristete Steuer zu planen, deren ökologische Ausrichtung weitgehend entfalle.

Stefan Schulte © dpa

Flugabgabe: Fraport bangt um Transitverkehr

«Transferpassagiere sind flüchtiges Gut»

Fraport-Chef Stefan Schulte hat vor gravierenden Auswirkungen der geplanten Luftverkehrsabgabe gewarnt. Die Abgabe würde allein den Frankfurter Flughafen das Wachstum von einem Jahr kosten, sagte Schulte der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) © dpa

Ramsauer verteidigt geplante Öko-Abgabe

Air Berlin: Umlage auf Passagiere unvermeidlich

Die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe erhitzt weiter die Gemüter. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) verteidigte das Konzept und beziffert die Höhe auf acht bis 14 Euro je Ticket. Air-Berlin-Chef erklärte, dass die Umlage auf die Passagiere angesichts der angespannten Lage in der Branche unvermeidlich sei.

germanwings A319 in Köln/Bonn © dpa

Germanwings prüft Umzug nach Maastricht

Luftverkehrsabgabe

Die geplante Luftverkehrsabgabe der Bundesregierung hat Germanwings bewogen, einen Umzug von Köln-Bonn nach Maastricht zu evaluieren. Der Billigflieger fürchtet eine massive Abwanderung der Passagiere ins Ausland.

IATA-Generaldirektor Giovanni Bisignani © IATA

Luftfahrtbranche gegen neue Abgabe

IATA fordert Rücknahme der geplanten Luftverkehrssteuer

Die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Ökosteuer für die Luftfahrt werden von der Branche scharf kritisiert. Es sei die falsche Maßnahme zur falschen Zeit, sagte IATA-Chef Bisignani in Berlin.

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