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Wie entwickelt sich der Luftverkehr in Rheinland-Pfalz? Auch darüber entscheiden die Bürger bei der Landtagswahl. © AirTeamImages.com / Aleksi Hamalainen

Thema : Luftverkehrssteuer

Seit 2011 müssen deutsche Fluggesellschaften für Abflüge an deutschen Airports die Luftverkehrsabgabe entrichten. Die Interessenverbände der Branche fordern die Abschaffung.

Rumpf eines Germanwings-A319 © Germanwings

Germanwings führt zwei Sitz-Kategorien ein

Routenüberprüfung

Germanwings rüstet ihre A319-Flotte um. Bis Reihe elf gibt es mehr Fußraum. Dort sollen ausschließlich die Gäste mit teureren Tarifen sitzen. Zubringer für die Lufthansa will deren Low Cost-Tochter nicht werden. Zugleich überprüft der Billigflieger wegen der Luftverkehrsabgabe das innerdeutsche Streckennetz.

Air-Berlin-Maschine in Mallorca © AirTeamImages.com

Air Berlin reicht Ticket-Abgabe an Passagiere weiter

Air Berlin stellt ihren Fluggästen nun ebenfalls die Luftverkehrsabgabe in Rechnung. Durch eine Meldung der Lufthansa an die IATA wurde bereits am vergangenen Samstag in globalen Reservierungssystemen die Abgabe automatisch auch für Flüge von Air Berlin eingerichtet.

Boeing 737 der Ryanair in Altenburg © Flughafen Leipzig-Altenburg

Ryanair prüft Rückzug aus Altenburg

Flughafen soll offen bleiben

Als Reaktion auf die Luftverkehrsabgabe hat Ryanair eine Überprüfung des Standorts Altenburg bei Leipzig eingeleitet. Die Geschäftsführung des Flughafens zeigt sich nicht überrascht, erwartet nun aber finanzielle Unterstützung des Landes Thüringen.

Luftverkehrsabgabe sorgt für Unruhe

Reiseveranstalter ziehen nach

Die neue Luftverkehrsabgabe empört Reiseveranstalter und Urlauber. Bisher gibt es nur einen Gesetzentwurf. Doch die Reisenden sollen die Ticketabgabe trotzdem schon zahlen. Nun haben auch TUI und Thomas Cook entschieden, die Abgabe auf die Urlauber umzulegen.

Lowcost-Airlines in Berlin-Schönefeld © Berliner Flughäfen, Günter Wicker (Photur)

Airlines reichen Luftverkehrsabgabe weiter

Unterschiedliche Einführungstermine

Nicht alle Fluggesellschaften geben die von der Bundesregierung beschlossene Luftverkehrsabgabe von bis zu 45 Euro sofort und im vollen Umfang in ihre Kunden weiter. Einige warten ab, bis das Gesetzt rechtskräftig wird. Andere wollen zumindest Sonderangebote nicht verteuern.

Boeing 737 der Ryanair © AirTeamImages.com

Ryanair droht mit Streckenstreichungen

Luftverkehrsabgabe

Ryanair hat den Kabinettsbeschluss der Luftverkehrsabgabe scharf verurteilt. Die Steuer werde Konsequenzen haben, erklärte der irische Billigflieger am Donnerstagabend – und erwägt bereits Streckenstreichungen.

Fluggastabfertigung bei Lufthansa © dpa

Luftverkehrsabgabe: Tickets werden teurer

Airlines behalten sich Preiserhöhungen vor

Die vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Luftverkehrsabgabe wird die Flugtickets verteuern. Als eine der ersten Airlines hat Lufthansa bereits angekündigt, die Abgabe voll auf die Passagiere umzulegen. Weitere Unternehmen behalten sich eine Erhöhung vor, sollten auch Bundestag und Bundesrat das Vorhaben absegnen.

Ein Flugzeug startet vor zwei Kondensstreifen © dpa, F. Rumpenhorst

Kabinett beschließt Luftverkehrsabgabe

Kritik aus der Branche

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch im Rahmen des Sparpakets die Einführung einer Luftverkehrsabgabe auf den Weg gebracht. Die umstrittene Abgabe bekommt drei entfernungsabhängige Stufen. Der Entwurf muss nun noch den Bundestag und den Bundesrat passieren.

Rollverkehr am Flughafen Frankfurt © Fraport

Luftverkehrsabgabe nur unter Vorbehalt?

Branche warnt vor Arbeitsplatzverlusten

Die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe soll offenbar nach 18 Monaten überprüft werden. Wie die «Financial Times Deutschland» unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, soll die geplante Abgabe auf Flüge bis zum 30. Juni 2012 einer Evaluierung unterzogen werden.

Beladung einer Antonov 124 der Volga-Dnepr am Flughafen Leipzig/Halle © dpa / J. Woitas

Staatsrechtler verwirft Luftverkehrsabgabe

Die geplante Luftverkehrsabgabe verstößt laut Staatsrechtler Michael Kloepfer in mehreren Fällen gegen den Gleichheitssatz des Grundgesetzes. Die Steuerbefreiung von Frachtflügen ist zudem eine unerlaubte Beihilfe und verstößt damit gegen europäisches Recht.

John Kohlsaat, Chief Commercial Officer von Germania © Germania, airliners.de

Gastkommentar zur Luftverkehrsabgabe

Nationale Insellösung ist inakzeptabel

Die Fluggesellschaften verspüren wieder Aufwind, die Konjunktur zieht an. Doch nun droht die Bundesregierung damit, im kommenden Jahr „Asche machen“ zu wollen. Ein Gastkommentar von Germania-Geschäftsführer John Kohlsaat zur Luftverkehrsabgabe.

Flughafen Frankfurt Terminal 1 © Fraport

BDF dementiert Kerosinsteuer-Überlegungen

Kein Ersatz für Luftverkehrsabgabe

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach die deutsche Luftverkehrsbranche mit der Einführung einer Kerosinsteuer als Ersatz für die geplante Luftverkehrsabgabe einverstanden sei.

Fluggäste im Terminal 1 des Stuttgarter Flughafens © dpa, U. Anspach

Abgabe für Langstrecken höher als gedacht?

Dreistufiger Gesetzentwurf

Ein neuer Gesetzentwurf für die von der Regierung geplante Luftverkehrsabgabe befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung. Wie das "Handelsblatt" am Freitag unter Berufung auf das Papier berichtet, könnte die Steuer sogar bis zu 45 Euro betragen. Bisher war von 40 Euro als Spitzensatz die Rede.

Fluggäste im Terminal 1 des Stuttgarter Flughafens © dpa, U. Anspach

FDP gegen Abgabe für Kurzstrecken

"Berufliche Flexibilität nicht bestrafen"

Die FDP ist gegen eine Luftverkehrsabgabe für Strecken unter 1000 Kilometer. Die Abgabe dürfe nicht zu einer Wettbewerbsverzerrung zugunsten anderer Verkehrsträger führen.

Eine Lufthansa-Pilotenmütze und -jacke liegen auf einem Tisch. © dpa / F. Rumpenhorst

Piloten kritisieren Luftverkehrsabgabe

VC: "Enormer Wettbewerbsnachteil"

Die Zahl der kritischen Stimmen zur geplanten Luftverkehrsabgabe nimmt weiter zu. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) bemängelte, die Abgabe enthalte keine ökologische Komponente und werde die Wirtschaft schwächen.

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Ralf Teckentrup © Condor

Condor-Chef kritisiert Luftverkehrsabgabe

"Politik hat Analyse der Folgen versäumt"

Die Kritik an der geplanten Luftverkehrsabgabe reißt nicht ab. Nun hat sich auch Condor-Chef Ralf Teckentrup zu Wort gemeldet. Der Manager empfindet die Ausgestaltung der Abgabe nach den derzeitigen Planungen als "grob unfair" und befürchtet eine Schädigung des Standorts Deutschland.

Rainer Schwarz © Berliner Flughäfen / Marion Schmieding/Alexander Obst

Berliner Flughäfen befürchten Passagiereinbruch

Luftverkehrsabgabe

Der Berliner Flughafen-Chef Rainer Schwarz befürchtet, dass nach der Einführung der geplanten Luftverkehrsabgabe bis zu eine Million weniger Flugreisende die Berliner Flughäfen nutzen werden. Kritik äußerte Schwarz insbesondere an der Doppelbesteuerung von Inlandsflügen.

Jörg Schumacher, Sprecher der Geschäftsführung der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH © airliners.de

Geplante Luftverkehrssteuer: Wettbewerbsverzerrungen vorprogrammiert

Woher weht der Wind, Herr Schulte?

Bis vor kurzem schien es so, als stünde die gesamte Luftfahrtbranche zusammen. Aber seit dem Interview von Fraport-Chef Stefan Schulte in der "Süddeutschen Zeitung" am vergangenen Freitag scheint alles anders. Ein Gastkommentar von Jörg Schumacher (Flughafen Frankfurt-Hahn) über die geplante Luftverkehrsabgabe.

Thomas Enders © dpa

Enders kritisiert Luftverkehrsabgabe

Belastung der Airlines kann auch Hersteller treffen

Airbus-Chef Thomas Enders hat die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe als "Gift für die Luftfahrtindustrie" kritisiert. Der Flugzeughersteller fürchtet, dass Airlines aufgrund der Belastung Flugzeugbestellungen verschieben könnten.

Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG © Fraport

Schulte fällt Airlines in den Rücken

"Luftverkehrsabgabe bringt keinen großen Passagierrückgang"

Fraport-Chef Stefan Schulte erwartet keinen großen Rückgang der Passagierzahlen durch die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrsabgabe. Mit seiner Einschätzung stellt sich Schulte gegen die Fluggesellschaften.

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Airlines sehen sich durch Luftverkehrssteuer diskriminiert

Die deutschen Fluggesellschaften äußern weiter harsche Kritik an der von der Bundesregierung geplanten Luftverkehrsabgabe. Der BDF stellt den ökologischen Sinn der Steuer in Frage und spricht von einer Diskriminierung der deutschen Fluggesellschaften.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle © BMWi

Wirtschaftsminister warnt vor Luftverkehrsabgabe

Verkehrsministerium will europäischen Ansatz

Der Streit um die geplante Luftverkehrsabgabe geht weiter. Während der Wirtschaftsminister vor gesamtwirtschaftlichen Verlusten warnt, will der Verkehrsminister die Abgabe europäisch durchsetzen. Kritik äußerten zudem Verbraucherschützer.

Claus Bernatzik, Geschäftsführer InterSky Luftfahrt GmbH © airliners.de

Gedanken zur ökologischen Luftverkehrsabgabe

Die Luftfahrt ist Spielball parteipolitischer Überlegungen

Für keine andere Branche kommt es momentan so knüppeldick wie für die Luftfahrt. Erst eine Finanzkrise, dann ein Vulkan und jetzt eine desolate, orientierungslose Berliner Bundesregierung. Ein Gastkommentar von Intersky-Chef Claus Bernatzik über die ökologische Luftverkehrsabgabe.

Passagiere am Flughafen München © FMG

Politik streitet um Flugabgabe

FDP und Grüne fordern Änderungen

Im Streit um die geplante Luftverkehrsabgabe wird nun auch innerhalb der Politik Kritik an den Plänen laut. Politiker der FDP und der Grünen halten die pauschale Besteuerung – aus ganz unterschiedlichen Gründen – nicht für sinnvoll.

Fluggäste im Terminal 1 des Stuttgarter Flughafens © dpa, U. Anspach

Abgabe verteuert Tickets um bis zu 26 Euro

Gesetzentwurf

Die von der Bundesregierung geplante Luftverkehrssteuer soll in Abhängigkeit von der Flugentfernung zwischen 13 und 26 Euro pro Flug betragen. Transfer-Passagiere sollen davon ausgenommen werden.

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