Thema Klima

Airbus-Cheflobbyist legt sich mit Klimaschützern an

Kurzmeldung Alexander Reinhardt, Chef-Lobbyist von Airbus, hat sich auf Twitter mit Klimaaktivisten von Extinction Rebellion angelegt. Wie die "Welt" berichtet, schrieb Reinhardt unter anderem von "faschistoider Logosprache" und "diktatorischem Absolutheitsanspruch". Partikularinteressen würden rücksichtslos über das Allgemeinwohl gestellt. Später habe er Tweets gelöscht, da sie nichts mit "#Airbus" zu tun gehabt hätten.

Leitwerke von British-Airways-Maschinen in London-Heathrow © dpa, F. Arrizabalaga

British Airways kompensiert ab 2020 CO2-Ausstoß auf Inlandsflügen

Kurzmeldung British Airways (BA) kompensiert ab Januar 2020 den CO2-Ausstoß aller ihrer Flüge innerhalb des Vereinigten Königreichs, teilt die Airline mit. Damit ziehen die Briten mit Air France gleich, die kürzlich ein vergleichbares Programm angekündigt hatte. Die Ausgleichszahlungen sollten unter anderem in erneuerbare Energien, Regenwaldschutz und Aufforstungsprogramme investiert werden, heißt es von BA. Auf den bis zu 75 täglichen Inlandsflügen würden etwa 400.000 Tonnen C02 pro Jahr ausgestoßen.

Air France will CO2-Kompensation für Inlandsflüge selbst bezahlen

Kurzmeldung Air France will ab dem kommenden Jahr die CO2-Emissionen ihrer rund 500 täglichen Inlandsflüge mit Klimaschutzprojekten kompensieren. Man mache das "freiwillig" und es gehe dabei um Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euro, so die Airline. Kompensiert werden sollen die Emissionen durch die Finanzierung von Projekten zum Bäumepflanzen, zum Schutz der Wälder, zur Energiewende oder zur Wahrung der Biodiversität.

Wie Klimasschutz und die Condor-Rettung zusammenpassen

Lesetipp Das Klimapaket der Bundesregierung sieht vor, dass Flugtickets teuerer werden sollen. Das der Staat nun ausgerechnet mit Condor eine Fluggesellschaft retten will, bildet einen gewissen Kontrast, abwegig ist das ganze jedoch nicht, kommentiert die "Süddeutsche Zeitung".

A340-Regierungsflugzeug "Konrad Adenauer". © dpa / Kay Nietfeld

Fünf Minister fliegen in vier Flugzeugen über den Atlantik

Lesetipp Merkel, Müller, Kramp-Karrenbauer, Schulze, Maas: Fünf Minister jetten in vier Flugzeugen - davon drei von der Flugbereitschaft - über den Atlantik. Schlecht fürs Klima und darüber hinaus schlechtes Timing so kurz nach dem Klimagipfel, schreibt der "Tagesspiegel".

Zwei Flugzeuge mit Kondensstreifen © AirTeamImages.com / Carlos Enamorado

Deutschland weltweit auf Platz fünf bei CO2-Ausstoß von Passagierflügen

Lesetipp Die Passagierflüge, die in Deutschland starteten, haben 2018 gut 22 Millionen Tonnen CO2 verursacht. Das sind etwa drei Prozent der weltweiten 747 Millionen Tonnen, womit die Bundesrepublik auf Platz fünf aller Länder liegt, berichtet "Spiegel Online".

Nur politische Maßnahmen können das Klima retten

Lesetipp Weniger Flugreisen oder der Verzicht auf Fleisch reichen nicht aus um den Klimawandel abzubremsen. Nur politische Maßnahmen können das Klima retten,kommentiert Manuel Bogner auf "ze.tt".

Easyjet-Leitwerk © AirTeamImages.com

Easyjet will ab 2030 mit Plug-In-Hybrid-Maschinen fliegen

Kurzmeldung Billigflieger Easyjet will ein bis 2030 noch zu entwickelndes hybrid-elektrisches Flugzeug auf der Route zwischen London und Amsterdam einsetzen, berichtet die niederländische Zeitung "De Telegraaf". Die Maschine soll bis zu 150 Passagiern Platz bieten. An dem Projekt sind neben Easyjet auch Airbus und Wright Electric beteiligt.

Michael Hoppe, Generalsekretär des Board of Airline Representatives in Germany e.V. (BARIG). © BARIG e.V.

Airline-Vereinigung Barig fordert europäisch abgestimmte Klimapolitik

Kurzmeldung Das Board of Airline Representatives in Germany (Barig) fordert anlässlich der Tagung des Klimakabinetts am Freitag von der Bundesregierung eine europäisch abgestimmte Klimapolitik. Außerdem müsse ein einheitlicher europäischer Luftraum umgesetzt und regenerative Kraftstoffe gefördert werden, teilt der Verband mit.

Blick auf den Flughafen Köln/Bonn. © dpa

Staatsdiener flogen 2018 über 200.000 Mal zwischen Berlin und Bonn

Kurzmeldung Im vergangenen Jahr flogen Regierungsmitarbeiter und -beamte mehr als 200.000 Mal zwischen der Hauptstadt und Köln/Bonn hin und her, berichtet "Spiegel Online" unter Berufung auf Zahlen der Regierungsantwort auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.

Polizei verhindert Klimaschutz-Aktion in London

Lesetipp In London wollten Klimaaktivisten mit Drohnenflügen den Flugverkehr an Europas größtem Flughafen in Heathrow stören. Die Aktion schlug fehl und die Polizei nahm zwei Verdächtige fest, schreibt die "TAZ" aus Berlin.

Dortmund fehlt eine Wizz-Air-Basis

Lesetipp Dortmunds Flughafenchef Udo Mager hält Fliegen für zu billig, spricht sich für Investitionen in die Bahn aus und würde gerne bald eine Wizz-Air-Basis an seinem Flughafen eröffnen, verriet der Manager im Interview mit der "Westfalenpost".

ATR 72 der Braathens Regional Airways. © AirTeamImages.com / Rui Alves

Klimaschutz leicht gemacht mit automatischer CO2-Kompensation

Lesetipp In Skandinavien wird bei vielen Flugreisen der CO2-Ausstoß von den Anbietern automatisch kompensiert. Eine gute Methode, um den inneren Schweinehund der Passagiere zu überlisten, kommentiert Sönke Krüger in der "Welt".

Eurowings-Flugzeug und Solarzellen am Flughafen Stuttgart © Flughafen Stuttgart

Billigflieger laut Klimaforscher Graßl ökologisch am sinnvollsten

Lesetipp Der emeritierte Hamburger Meteorologie-Professor und Klimaforscher Hartmut Graßl verteidigt Billigflieger gegen Klima-Kritik. Billigfluglinien seien ökologisch am besten, wenn vernünftig gereist und unvermeidbare Flüge finanziell kompensiert würden, sagte der im Beirat des Stuttgarter Flughafens sitzende Graßl zu den "Stuttgarter Nachrichten".

Eine Boeing 777 der Etihad Airways wird mit Bio-Kraftstoff betankt. © Etihad

Synthetisches Kerosin für unter 1,28 Euro pro Liter ist möglich

Lesetipp Synthetisches Kerosin könnte nach einer Studie des Bauhaus Luftfahrt e.V. zu Kosten von 1,28 Euro pro Liter oder sogar noch günstiger hergestellt werden. Was dafür allerdings alles notwendig wäre, erläutert ausführlich und anschaulich der "Tagesspiegel".

Oberster Verbraucherschützer lehnt Strafsteuer auf Billigflüge ab

Kurzmeldung Der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, lehnt Strafsteuern auf Billigflüge ab. Eine pauschale Steuer nur auf Flugtickets, die weniger als 50 Euro kosten, sei zu kurz gegriffen, sagte er gegenüber der Funke Mediengruppe. Die Bundesregierung müsse größere Lösungen wie eine einheitliche Kerosinsteuer für innereuropäische Flüge ansteuern..

CDU-Spitze will höhere Luftverkehrsteuer

Kurzmeldung Die CDU-Spitze fordert in einem internen Papier, das der dpa vorliegt, unter anderem eine Erhöhung der Ticketabgabe, um den CO2-Ausstoß im Flugverkehr abzubilden. "Die Kosten und Belastungen eines Fluges müssen sich zudem im Ticketpreis abbilden. Deshalb brauchen wir auch Maßnahmen gegen 'Dumping-Preise'", heißt es darin.

Rechtsfragen zum Klimaschutz in der Luftfahrt

Luftrechtskolumne (73) Der EU-Emissionshandel und die Zukunft rund um Corsia, das von der Icao erarbeitete Paket für den Emissionshandel im globalen Luftverkehr, sind in aller Munde. Unsere Luftrechtskolumnistin Nina Naske erläutert zugehörige Rechtsfragen.

Flughafen London-Heathrow © LHR Airports Limited

Klimaaktivisten wollen Flugverkehr in London-Heathrow stören

Lesetipp Eine Gruppe von Klimaschützern names "Heathrow Pause" plant, den Verkehr am Londoner Flughafen vom 13. September an eine Woche lang mittels Drohnenflügen in der Umgebung zeitweise lahmzulegen. Dies solle den Druck auf die Politik erhöhen, mehr gegen den Klimawandel zu tun, berichtet der "Evening Standard".

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