Thema Kerosin

Flugzeuge der British Airways stehen am Airport London-Heathrow. © dpa / Andy Rain

British Airways überprüft Treibstoff-Praxis wegen Klima-Kritik

Kurzmeldung British Airways will ihre Treibstoffpolitik überprüfen, berichtet die "BBC". Flugzeuge der Airline fliegen Berichten des Senders zufolge oft mit mehr Kerosin als flugbetrieblich notwendig. Damit solle am Zielort weniger getankt werden müssen und somit Kosten eingespart werden. Die BBC zitiert eine Studie, der zufolge diese Praxis bei jedem fünftem europäischen Flug vermutet wird. Sie führe bei BA zu 18.000 Tonnen zusätzlichem CO2-Ausstoß pro Jahr. Die Airline habe nun mitgeteilt, dass das Vorgehen "vielleicht das Falsche ist".

Ein KLM-Flugzeug wird betankt. © KLM

KLM gewinnt deutschen Neukunden für Ökosprit-Programm

Kurzmeldung Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland ist IMS Gear dem "Sustainable Aviation Fuel Program" von KLM beigetreten, teilt die Airline mit. KLM will über die Dauer von zehn Jahren 75.000 Tonnen Biokerosin pro Jahr kaufen. IMS finanziere nun mit dem Programm die Differenz zwischen herkömmlichem Treibstoff und Biokerosin für die Flüge seiner Mitarbeiter.

Reisebüros und Atmosfair kooperieren für mehr Klimakompensation

Nur sehr wenige Passagiere nutzen die Möglichkeit, den CO2-Ausstoß ihres Fluges durch Kompensationszahlungen auszugleichen. Eine neue Kooperation von Reisebüros und Klimaschützern will das durch verbesserte Sichtbarkeit ändern.

So könnte die Luftfahrt klimafreundlicher werden

Kurzmeldung Das Umweltbundesamt zeigt in einer neuen Studie, wie der Luftverkehr klimafreundlicher werden könnte. Dazu gehören höhere Steuern, alternative Kraftstoffe und mehr Zwischenstopps, berichtet "Der Spiegel".

Gewinneinbruch bei Air France-KLM

Niedrige Ticketpreise, teures Kerosin und der A380-Abschied verhageln Air France-KLM im dritten Quartal die Bilanz. Der operative Gewinn sinkt zweistellig und der Überschuss halbiert sich auf 366 Millionen Euro.

Kondensstreifen über Deutschland. © dpa

Frankreichs Finanzminister fordert europäische Kerosinsteuer

Kurzmeldung Bruno Le Maire, französischer Finanzminister, möchte eine europaweite Besteuerung von Flugzeugtreibstoff einführen. Eine solche Abgabe könne EU-weit bis zu elf Prozent CO2 im Flugverkehr einsparen. Sie ist politisch aber schwer umsetzbar.

Öl-Schock: Kommt nun der Ausverkauf der Airline-Aktien?

Lesetipp Eine kriegerische Eskaltion am Golf ist nach den Angriffen auf eine arabische Öl-Raffinerie wahrscheinlicher geworden. Das lässt die Ölpreise kräftig steigen und die Kurse von Airline-Aktien kräftig fallen. Ein Crash ist jedoch nicht zu erkennen, schreibt "Der Aktionär".

Eine Boeing 777 der Etihad Airways wird mit Bio-Kraftstoff betankt. © Etihad

Synthetisches Kerosin für unter 1,28 Euro pro Liter ist möglich

Lesetipp Synthetisches Kerosin könnte nach einer Studie des Bauhaus Luftfahrt e.V. zu Kosten von 1,28 Euro pro Liter oder sogar noch günstiger hergestellt werden. Was dafür allerdings alles notwendig wäre, erläutert ausführlich und anschaulich der "Tagesspiegel".

Energiesparen gehört seit Langem zur DNA der Luftfahrt

Lesetipp Kerosin ist einer der größten Kostenblöcke für Luftverkehrsunternehmen. Auch ohne staatliche Eingriffe ist es deshalb seit Langem für die Branche eine Selbstverständlichkeit, die Treibstoffeffizienz der Flugzeuge zu steigern und den CO2-Ausstoß zu minimieren, analysiert die"Welt".

In der Raffinerie Heide soll unter anderem synthetisches Kerosin aus Windstrom produziert werden. © Raffinerie Heide

Kondensstreifen können durch E-Fuels stark reduziert werden

Lesetipp Durch Elektrolyse hergestelltes Kerosin enthält weniger Verunreinigungen als fossiles, weshalb bei der Verbrennung weniger Ruß freigesetzt wird, an dem Wasserdampf kondensieren kann. Dadurch bilden sich weniger Kondensstreifen. Die Klimafolgen des Fliegens könnten damit enorm reduziert werden, berichtet die "Wirtschaftswoche".

Quote für synthetisches Kerosin könnte effektiv CO2 reduzieren

Lesetipp Verbots- und Verstaatlichungsvorschläge in Richtung Luftverkehr nützen der Umwelt wenig, weil sie politisch eher unrealistisch sind und viele Menschen gegen umweltfreundlichere Politik aufbringen, weshalb es stattdessen Quoten für synthetisches Kerosin bräuchte, argumentiert die "Wirtschaftswoche".

Eine Boeing 787-9 der Egyptair. © AirTeamImages.com / Dipankar Bhakta

Boeing bietet Bio-Kerosin für Überführungsflüge an

Kurzmeldung US-Flugzeugbauer Boeing bietet seinen Kunden in einem neuen Programm an, Überführungsflüge von neuen Flugzeugen mit Biotreibstoff durchzuführen, teilt das Unternehmen mit. Egyptair habe die Option als erster Kunde genutzt und eine 787 mit Kerosin, das aus Agrarabfällen hergestellt wurde, nach Kairo überführt.

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