Thema Kennzahlen

Regelmäßig legen Flughafenbetreiber und Fluggesellschaften neben Verkehrszahlen auch Informationen zum wirtschaftlichen Erfolg als Unternehmen vor. airliners.de berichtet über die Geschäftsberichte.

Flugzeuge der Wizz Air © Wizz Air

Wizz Air macht fast 22 Prozent mehr Umsatz im ersten Halbjahr

Kurzmeldung Billigflieger Wizz Air vermeldet Rekordzahlen für sein erstes Geschäftshalbjahr. Der Umsatz sei um 21,7 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro gestiegen, der operative Gewinn um 20 Prozent auf 609 Millionen Euro. Die Airline habe mit 22,1 Millionen rund 18 Prozent mehr Passagiere befördert. Die Zusatzerlöse pro Passagier seien um 17,8 Prozent auf 32 Euro gestiegen.

Leitwerke der IAG-Fluggesellschaften Aer Lingus, British Airways, Iberia, Vueling © British Airways

IAG dampft Wachstumspläne ein

Kurzmeldung Die International Airlines Group (IAG) bremst den Ausbau ihres Flugangebots und senkt ihre Gewinnerwartungen. Die Kapazität im Passagiergeschäft soll in der Zeit von 2020 bis 2022 im Schnitt um 3,4 Prozent pro Jahr wachsen, teilte IAG bei ihrem Kapitalmarkttag mit. Bisher war für die Zeit von 2019 bis 2023 ein jährliches Plus von 6 Prozent angepeilt worden. Das Ergebnis je Aktie soll in den Jahren 2020 bis 2022 statt um zwölf Prozent nur um zehn Prozent pro Jahr wachsen. Der operative Gewinn solle aber bei zwölf bis 15 Prozent des Umsatzes bleiben. Vor wenigen Tagen hatte IAG die Übernahme der spanischen Gesellschaft Air Europa angekündigt.

Ein Airbus A380 der Emirates. © AirTeamImages.com / James Baxter

Emirates macht im ersten Halbjahr weniger Umsatz aber mehr Gewinn

Kurzmeldung Die Golf-Airline Emirates verzeichnet im ersten Halbjahr ihres Geschäftsjahres einen Umsatz von umgerechnet 12,9 Milliarden US-Dollar, was einem Minus von drei Prozent entspricht. Wie Emirates mitteilt, stieg der Gewinn gleichzeitig um 282 Prozent auf 235 Millionen US-Dollar. Die Airline beförderte 29,6 Millionen Passagiere und konnte die Auslastung um 2,3 Prozent auf 81,1 Prozent steigern.

Rolls-Royce-Triebwerk einer Boeing 787-10 der All Nippon Airways (ANA). © dpa / kyodo

Probleme des 787-Triebwerksprogramms belasten Rolls-Royce-Zahlen

Kurzmeldung Rolls-Royce rechnet in diesem Geschäftsjahr wegen der Probleme mit dem 787-Triebwerk Trent 1000 mit einer einmaligen Sonderbelastung von 1,4 Milliarden Pfund (1,8 Milliarden Euro), teilt das Unternehmen mit. Rolls-Royce steckt tief in die roten Zahlen, im ersten Halbjahr wurde bereits ein Verlust von 909 Millionen Pfund (989 Millionen Euro) verbucht.

Deutliche Zuwächse bei Amadeus-IT-Quartalszahlen

Kurzmeldung Amadeus IT hat im dritten Quartal dank neuen Kunden und Zukäufen kräftig zugelegt. Umsatz als auch operativer Gewinn (Ebitda) legten im Zeitraum Juli bis September im Vergleich zum Vorjahr zweistellig zu, wie der spanische Reisesoftware-Spezialist am Donnerstag in Madrid mitteilte. Die Erlöse kletterten um 16,3 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro, während der operative Gewinn um 11,9 Prozent auf 570,4 Millionen Euro anstieg. Unter dem Strich stand ein bereinigter Gewinn von 325,8 Millionen, das war ein Plus von 16,4 Prozent. Seit Oktober 2018 ist das Geschäft des Hotelsoftware-Anbieters Travelclick in den Amadeus-Zahlen enthalten.

Ryanair Group legt im Oktober zu

Kurzmeldung Die Ryanair Group hat im Oktober fünf Prozent mehr Passgiere befördert als im Vorjahreszeitraum. Die Kernmarke Ryanair beförderte im vergangenen Monat 13,2 Millionen Passagiere, nach 12, 6 Millionen im Oktober 2018. Lauda steigerte sich von 0,5 auf 0,6 Millionen Gäste, was einem Plus von 20 Prozent entspricht.

Guillaume Faury © Airbus

Airbus will zuverlässiger - dafür aber weniger - Flugzeuge ausliefern

Kurzmeldung Airbus wollte ursprünglich knapp 900 Flugzeuge in diesem Jahr ausliefern. Das Hochfahren der Produktion der A320-Neo-Familie stellt aber nach wie vor eine Herausforderung dar. Deshalb ändert Airbus-Chef Guillaume Faury die Strategie, möglichst viele Flugzeuge auszuliefern. Stattdessen solle die Fertigung stabilisiert werden, schreibt das "Handelsblatt".

Streiks sorgen für leichten Gewinnrückgang bei IAG

Kurzmeldung Die Pilotenstreiks bei der Fluggesellschaft British Airways haben bei deren Mutterkonzern IAG im Sommer am Gewinn gezehrt. Unter dem Strich stand in dem für das Reisegeschäft wichtigen dritten Quartal ein Überschuss von gut eine Milliarde Euro und damit acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die International Airlines Group (IAG) mitteilte. Die durch die Streiks und andere Faktoren ausgelösten Flugausfälle schlugen mit 155 Millionen Euro negativ zu Buche.

Gewinneinbruch bei Air France-KLM

Niedrige Ticketpreise, teures Kerosin und der A380-Abschied verhageln Air France-KLM im dritten Quartal die Bilanz. Der operative Gewinn sinkt zweistellig und der Überschuss halbiert sich auf 366 Millionen Euro.

FTI will von Thomas-Cook-Pleite profitieren

Kurzmeldung Die FTI-Gruppe erwartet für das laufende Jahr zehn Prozent mehr Umsatz. Die Cook-Pleite sei ein "Game Changer", von der FTI profitieren werde, schreibt "Reise vor 9". Sowohl Preise als auch Buchungen ziehen an.

Neue Airbus-Kabine des Zulieferers FACC mit größeren Gepäckfächern. © FACC

FACC-Halbjahresergebnis bricht um 44 Prozent ein

Kurzmeldung Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC hat im ersten Halbjahr des laufenden Finanzjahres ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 16 Millionen Euro erzielt, teilt das Unternehmen mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 28,5 Millionen Euro bedeutet das ein Minus von gut 44 Prozent. Anlaufkosten für kürzlich in Serie gebrachte Projekte im Segment Cabin Interiors hätten sich belastend auf die Ergebnissituation ausgewirkt. Der Umsatz wurde im gleichen Zeitraum um 1,6 Prozent auf 373 Millionen Euro gesteigert.

Eine A320 der Sundair. © Sundair

Sundair soll 2019 profitabel fliegen

Kurzmeldung Die Stralsunder Ferienfluggesellschaft Sundair soll 2019 erstmals Geld einfliegen. Wie "Touristik aktuell" berichtet, erwartet Gerald Kassner, Chef des an Sundair beteiligten Reiseveranstalters Schauinsland, für dieses Jahr 450.000 Passagiere und sieht sich in seiner Strategie bestätigt.

Flugzeuge der British Airways stehen am Airport London-Heathrow. © dpa / Andy Rain

Streiks kosten British Airways rund 137 Millionen Euro

Kurzmeldung IAG hat eine Gewinnwarnung für das laufende Geschäftsjahr herausgegeben. So rechnet der Konzern mit einem operativem Gewinn von rund 3,3 Milliarden Euro. Laut dpa-Meldung wirken sich besonders die Streiks bei Tochter British Airways negativ auf das Ergebnis aus, die den Konzern knapp 137 Millionen Euro kosteten.

Die anonyme Kontaktmöglichkeit: Weisen Sie uns auf Dinge hin, die Ihrer Meinung nach an die Öffentlichkeit gehören oder ergänzen Sie unsere Berichterstattung zu einem Thema um weitere Aspekte.

Hinweis geben »

Feedback

Wie gefällt Ihnen airliners.de? Helfen Sie uns dabei, airliners.de noch besser zu machen. Schicken Sie uns eine E-Mail an:
feedback@airliners.de

Anzeige

RBF-Originals.de Du lebst Deinen Traum und hebst jeden Tag ab? Egal ob im Flugzeug, mit der Fernsteuerung in der Hand oder einfach nur im Kopf. Dann bist Du hier richtig!

Jetzt Remove Before Flight entdecken