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Thema : EU-ETS

Lufthansa-Flugzeug mit Kondensstreifen © AirTeamImages.com / Florent Lacressonniere

Luftfahrt-Klimaziele reichen nicht zur Nachhaltigkeit

Deutsche Wissenschaftler senden eine unmissverständliche Botschaft: Der Luftverkehr läuft Gefahr, die selbstgesteckten Klimaziele klar zu verfehlen. Aber auch Corsia und der EU-Flightpath 2050 reichen nicht aus. Hintergrund sind die Nicht-CO2-Effekte und das prognostizierte Luftverkehrswachstum.

Betankung eines Lufthansa-Flugzeugs © Lufthansa

Ausstoß deutscher Fluggesellschaften im EU-Emissionshandel stark gesunken

Vier Millionen Tonnen Kohlendioxid haben Flugzeuge deutscher Betreiber im vergangenen Jahr im EU-Emissionshandel gemeldet, fast 60 Prozent weniger als vor Corona. Kraftwerke und Industrieanlagen in Deutschland kamen derweil auf 320 Millionen Tonnen.

Zwei Flugzeuge mit Kondensstreifen © AirTeamImages.com / Carlos Enamorado

EU-Klimaziel: Europa-Grüne wollen CO2-Preis von 150 Euro je Tonne

Auf dem Weg zum neuen EU-Klimaziel für 2030 wollen die Grünen im Europaparlament den Ausstoß von Kohlendioxid drastisch verteuern. Eine Ausweitung des europaweiten Handelssystems EU-ETS auf Verkehr jenseits des Luftverkehrs lehnen die Grünen aber ab.

US-Präsident Joe Biden. © dpa / Susan Walsh

Wie Joe Biden durch Nichtstun den EU-Emissionshandel stärkt

Hintergrund

Es gilt als weitgehend ausgemacht, dass die EU den Luftfahrtemissionshandel trotz Corsia fortführt und womöglich ausbaut. Die US-Regierung könnte zum Stolperstein werden, jedoch nicht, wenn Biden sein Klima-Ankündigungen ernst meint, hoffen Umweltschützer.

Ein Flugzeug mit Kondensstreifen. © AirTeamImages.com / Alexander Mishin

Verschärfung des EU-Emissionshandels soll auch für Luftfahrt gelten

Die EU will strengere CO2-Reduktionsziele vereinbaren. Der Emissionshandel soll trotz Corsia auch für die Luftfahrt teurer werden. Aber vorerst kann von Emissionswachstum ohnehin keine Rede sein.

Ein Flugzeug mit Kondensstreifen. © AirTeamImages.com / Alexander Mishin

Umweltschützer kritisieren Corona-Änderungen an Corsia

Nach jahrelangen Verhandlungen soll Corsia, das internationale CO2-Ausgleichssystem für den Luftverkehr, im Januar starten. Doch Anpassungen aufgrund der Corona-Krise machen das Abkommen jahrelang wirkungslos, sagen Kritiker.

Zwei Flugzeuge mit Kondensstreifen © AirTeamImages.com / Carlos Enamorado

EU ringt um Zukunft des Luftfahrt-Emissionshandels

Der Beginn von Corsia würde eigentlich den Anfang vom Ende für den strengeren europäischen Luftfahrt-Emissionshandel bedeuten. Doch die Gegenwehr ist groß. Die EU-Kommission sucht eine Lösung, dabei wird sogar der Ausstieg Europas aus Corsia evaluiert.

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc © European Union, 2015 / Francois Walschaerts

Europa geht bei Corsia auf Konfrontationskurs zur Icao

Die EU-Kommission kündigt an, dass der europäische Emissionshandel auch neben dem globalen UN-Instrument Corsia trotz anders lautender Beschlüsse weiter bestehen soll. Jedoch nur für die angeschlagenen europäischen Airlines.

Council Chamber der UN-Luftfahrtorganisation Icao in Montreal © Icao

Icao beschießt Exklusivität für Corsia - vertagt aber wichtige Details

Das UN-Klimaschutzprogramm Corsia kommt, aber auf der Icao-Versammlung dominieren gegensätzliche Interessen. Am Ende steht eine schwammige Resolution, die zu Frust bei Umweltschützern führt, den Airlines in Europa aber den Rücken stärkt.

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