British Airways Maschinen in London Heathrow. © dpa

Thema Brexit im Luftverkehr

Europas Luftfahrt bereitet sich auf den Austritt Großbritanniens aus der EU vor. Das Votum war 2016, der Austritt ist für 2019 geplant. Alle Nachrichten zum Thema Brexit finden Sie hier.

Iata sieht Trump-Handelskriege als Hauptursache für Frachtschwäche

Kurzmeldung Die Iata hat für den August 2019 einen weltweiten Nachfrageeinbruch für Luftfracht von Minus 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert festgestellt. Damit falle die Nachfrage erstmalig seit der Finanzkrise 2008 in zehn aufeinanderfolgenden Monaten, so der internationale Airline-Verband. Auch in Europa ist der Rückgang mit Minus 3,3 Prozent deutlich. Als Gründe für den Rückgang nennt die Iata zuvorderst den sich verschärfenden Handelskrieg zwischen den USA und China. In Europa kämen zudem der Brexit und eine Abschwächung der deutschen Exporte hinzu.

Flugzeuge der Wizz Air © Wizz Air

Wizz Air gründet britische Tochter

Kurzmeldung Der ungarische Billigflieger Wizz Air hat in Großbritannien eine neue, britische Fluggesellschaft gegründet, sagte der Managing Director der Airline Jones gegenüber "Euronews." Der Ableger ist eine juristisch separate Einheit und firmiert unter dem Markennamen Wizz Air. Mit diesem Schritt will die Airline trotz Brexit ihre Märkte weiter bedienen können.

Thomas Haagensen: "Tegel war schnell im Fokus." © Easyjet

Easyjet-Europachef sieht seine Airline gut aufgestellt

Lesetipp Brexit-Chaos und eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes werden in Europa heiß diskutiert. Easyjet-Europa-Chef Thomas Haagensen sieht sich für den Brexit gerüstet und hält eine C02-Steuer und Kerosinabgabe für sinnlos, schreibt "Der Standard" aus Wien.

EU verlängert Brexit-Übergangsregelungen für Flüge bis Oktober 2020

Kurzmeldung Die EU-Kommission hat angesichts eines drohenden No-Deal-Brexit eine Fristverlängerung bis Oktober für die Verordnung zur "Gewährleistung der grundlegenden Konnektivität“ angekündigt. Solange wird der Luftverkehr zwischen der EU und Großbritannien nach den alten Regeln fortgeführt.

Easyjet-Chef Johan Lundgren © Easyjet

Easyjet-Chef warnt for Brexit-Kosten für Luftverkehrsindustrie

Kurzmeldung Easyjet-Chef Johan Lundgren sagte dem "Focus" zum Thema Brexit, höhere Aufwendungen für zusätzliche Kontrollen "werden die Kunden über teurere Flugtickets tragen". Zugleich müssten sich die Fluggesellschaften auf Einbußen beim Gewinn einstellen. Dabei brauche man Geld für mehr Innovationen und neue, sparsamere Maschinen.

Was der Brexit für Airbus bedeuten könnte

Lesetipp Airbus baut seine Flugzeuge in 16 Werken in ganz Europa. Die Flügel kommen werden in Gr0ßbritannien gefertigt. Darüber wie sich der Flugzeugbauer auf den Brexit vorbereitet, berichtet Dietrich Lehmann vom "Inforadio".

Brexit bringt Flughafen Leipzig mehr Zöllner

Lesetipp In Vorbereitung auf den Brexit haben nun am Flughafen Leipzig/Halle 76 neue Zöllner angefangen. Der Zoll hatte die neuen Mitarbeiter zur Verstärkung der schon jetzt 150 Zöllner am zweitgrößten Luftfracht-Standort in Deutschland extra ausgebildet, schreibt der "MDR".

Zollmitarbeiter am Flughafen. © Zoll

50 Prozent mehr Zöllner am Flughafen Leipzig/Halle wegen Brexit

Kurzmeldung Zusätzlich zu den 150 Zöllnern am Flughafen Leipzig stellt der Zoll aufgrund des Brexit ab August 76 neue ein. Derzeit gebe es 40.000 Anmeldungen pro Woche, der Zoll rechne mit 18.000 zusätzlichen, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes in Dresden.

Brexit oder später Brexit oder nicht Brexit?

Luftrechtskolumne (70) Die Unsicherheiten rund um den Brexit sind groß. Helfen der Luftfahrt jetzt die Konnektivitäts- und die Flugsicherheits-Verordnungen der EU? Unsere Luftrechtskolumnistin Nina Naske ordnet ein: Unternehmen sollten sich schnell und intensiv kümmern.

Brexit könnte Geschäftsreisen ins Vereinigte Königreich reduzieren

Kurzmeldung In einer vorläufigen Geschäftsreiseanalyse prognostiziert der Verband Deutsches Reisemanagement eine Reduktion der Geschäftsreisen in das Vereinigte Königreich. Einer Umfrage zufolge glaubt ein Drittel der Travel Manager, dass es durch den Brexit weniger Reisen geben wird.

Brexit: Britisches Parlament lehnt Nachverhandlungen ab

Kurzmeldung Die britischen Abgeordneten wollen die Möglichkeit eines No-Deal-Brexits aufrecht erhalten: Sie haben am Donnerstag mehrheitlich abgelehnt, dass Regierungschefin Theresa May das EU-Abkommen nachverhandelt oder den Austrittsantrag gar zurückzieht. May will dennoch in Brüssel verhandeln.

Harter Brexit, harte Folgen?

Luftrechtskolumne (69) Bisher sieht es ganz so aus, als komme es zum "harten" Brexit. Die EU-Kommission warnt vor den Folgen und bereitet Übergangslösungen für die Luftfahrt vor. Unsere Luftrechtskolumnistin Nina Naske hat sich die Dokumente angeschaut.

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