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British Airways Maschinen in London Heathrow. © dpa

Thema : Brexit im Luftverkehr

Europas Luftfahrt muss mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU zurecht kommen. Das Votum war 2016, der Austritt ist 2019 verschoben worden. Ab dem 1. Januar 2021 ist es nun so weit. Alle Nachrichten zum Thema Brexit finden Sie hier.

© Fotolia / tanaonte

EU-Parlament stimmt neuen Regeln für Luftverkehr nach Großbritannien zu

Das neue Handelsabkommen mit Großbritannien ist im EU-Parlament endgültig ratifiziert worden. Für die Luftfahrt sieht es im Bereich der Aufsicht nach einem relativ unkomplizierten Übergang aus. Auch an den britisch-europäischen Airline-Konzern IAG wurde gedacht.

Luftfrachtabfertigung (Symbolfoto). © AirTeamImages.com / Rudi Boigelot

Brexit-Zollsystem mit Lücken und Fallstricken

Falsch ausgefüllte Formulare, fehlende Daten und Dokumente: Nach dem Austritt Großbritanniens aus dem EU-Handelsraum sind die Warentransporte über den Ärmelkanal immer noch mit Hindernissen gespickt. Luftfracht läuft noch am besten.

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Ein Luftfahrt-Blick auf das EU-UK Handelsabkommen

Mit dem Handelsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU konnte die Übergangszeit nach dem Brexit halbwegs geregelt enden. Seit dem 1. Januar gelten nicht nur neue Verkehrsrechte zwischen Großbritannien und den Ländern der EU. Ein Blick auf die Details des Handelsabkommens.

Flughafen London-Heathrow © LHR Airports Limited

Das ändert das Brexit-Abkommen für Reisende

Der Brexit ändert für Reisende von und nach Großbritannien erstmal nicht allzu viel. Die wichtigste Änderung betrifft - jedoch nicht sofort - das benötigte Reisedokument. Viele Rechte bleiben Urlaubern erhalten.

Billigflieger entmachten britische Aktionäre

Kurzmeldung

Ryanair, Easyjet und Wizz Air haben aufgrund des Brexits ihre britischen Aktionäre entmachtet, um die vollen Rechte als Fluggesellschaft in der EU zu behalten, berichtet die "Neue Zürcher Zeitung". Fluggesellschaften dürfen nicht mehrheitlich in Besitz von Anteilseignern aus Drittländern sein.

Am Frankfurter Flughafen ist Europa überall zu spüren. © airliners.de / © bluedesign - Fotolia.com, Fraport

Frankfurter Flughafen spürt noch keine Brexit-Auswirkungen

Nach dem Ende der Brexit-Übergangsphase zu Beginn des neuen Jahres sind am Frankfurter Flughafen im Reise- und Warenverkehr noch kaum Auswirkungen zu spüren. Der Flughafen hatte mit speziellen Brexit-Mitarbeitern vorgesorgt.

Ein Airbus A320 der British Airways am Flughafen von Gibraltar. © AirTeamImages.com / Markus Mainka

Gibraltar tritt Schengen-Raum bei

In letzter Minute haben sich Spanien und Großbritannien darauf verständigt, dass Gibraltar mit dem nun komplett vollzogenen Brexit dem Schengen-Raum beitritt. Für den Flughafen wurde eine Sonderregelung gefunden.

Brexit-Handelsabkommen unterzeichnet

Kurzmeldung

Keine Zölle, einheitliche Standards. Das Vereinigte Königreich und die EU haben sich doch noch auf ein Handelsabkommen geeinigt. Die FAZ fasst die wichtigsten Punkte zusammen. Details zu den Luftverkehrsvereinbarung wird airliners.de nach Neujahr zusammenfassen.

Eine Airbus der Easyjet im Flug, im Hintergrund ist eine Maschine von British Airways zu sehen. © AirTeamImages.com / Javier Guerrero

EU-Parlament votiert für Brexit-Notfallplan

Um "unimttelbares Chaos" auszuschließen stimmt das Europäische Parlament für Notmaßnahmen. Die sollen unter anderem Fluverbindungen zwischen Kontinent und Insel für mindestens sechs Monate auch ohne jeglichen Deal absichern.

MD11F der Lufthansa Cargo. Die Flotte der Kranich-Frachttochter besteht aus zwölf Flugzeugen des Typs MD11F und fünf Boeing 777F. © Lufthansa Cargo

Lufthansa Cargo prüft höhere Transport-Kapazitäten für "harten Brexit"

Angesichts eines drohenden "harten Brexit" am 1. Januar prüft die Fracht-Tochter der Lufthansa eine Ausweitung ihrer Kapazitäten. Die Industrie setzt auf Luftfracht und erweiterte die Lagerhaltung.

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission. © dpa / Etienne Ansotte

No Deal droht: Von der Leyen schlägt "Notfallmaßnahmen" für Luftfahrt vor

Drei Stunden verhandelte Ursula von der Leyen mit Boris Johnson um einen Brexit-Deal. Der muss eigentlich bis Anfang Januar stehen, doch nach dem Treffen bereitet sich die EU lieber auf temporäre Maßnahmen vor.

Wie sich Easyjet auf den Brexit vorbereitet

Kurzmeldung

Bei Easyjet laufen die Vorbereitungen auf den endgültigen Abschied Großbritanniens aus der EU mit Ende des Übergangszeitraumes im Dezember, schreibt das "Handelsblatt". Auch für ein No-Deal-Szenario sei man gerüstet, so die Airline.

Einmal im Monat veröffentlicht die Luftrechts-Expertin Nina Naske auf airliners.de eine neue Kolumne. Alle Luftrechts-Folgen lesen. © dpa / Fotomontage: airliners.de

Achtung Brexit!

Luftrechtskolumne (80)

Die im Austrittsabkommen zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union niedergelegte Übergangsphase endet am 31.12.2020. Noch ist die Unsicherheit groß, wie sich die Lage danach gestalten wird. Unsere Luftrechtskolumnistin Nina Naske macht auf Fragen der Luftfahrt aufmerksam.

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IAG-Chef Willie Walsh. © dpa / Georg Hochmuth/APA

Willie Walsh verteidigt Staatshilfen für Lufthansa Group

Der ehemalige IAG-Chef Willie Walsh erklärt, warum Corona-Staatshilfen für Lufthansa gerechtfertigt sind, wie die Zukunft des Luftverkehrs nach der Krise aussehen wird - und spricht über den drohenden No-Deal-Brexit.

Flugbegleiterinnen der Alitalia. © Telenews

Die Woche der Metaphern

DWDWDW (1)

Das war die Woche die war: Nicht nur Gott weiß, Geschichte wiederholt sich. Nur warum liebt sie diese Rückwärts-Lösungen? Andrew Charlton wirft in seiner neuen Kolumne auf airliners.de einen etwas anderen Blick auf die vergangene Luftfahrt-Woche.

Passagier an einem Flughafen. © dpa / Miroslav Lelas

Brexit-Ultimatum vergrößert Unsicherheit für die Luftfahrt

Der Luftverkehr zwischen Großbritannien und der EU läuft derzeit auf der Grundlage von Übergangsabkommen. Eine rechtzeitige Lösung ist nicht in Sicht. Für den Luftverkehr greift jedoch der No-Deal-Notfallplan nicht.

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Einmal im Monat veröffentlicht die Luftrechts-Expertin Nina Naske auf airliners.de eine neue Kolumne. Alle Luftrechts-Folgen lesen. © dpa / Fotomontage: airliners.de

Update zum Brexit: Das Austrittsabkommen EU-UK und die politische Erklärung

Luftrechtkolumne (75)

Das Austrittsabkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ist ratifiziert. Bis zum 31.12. läuft nun die Übergangsphase, dann verlässt die UK den EU-Binnenmarkt. Was danach kommt, ist noch offen. Nina Naske hat sich das Abkommen und die politische Erklärung für die Zeit danach angeschaut.

Airbus-Chef Guillaume Faury © Airbus

Airbus fertigt auch nach Brexit weiter in Großbritannien

Kurzmeldung

Airbus wird auch nach dem Brexit weiter Flügel in Großbritannien fertigen, schreibt das Portal "Simple Flying". Airbus-Chef Guillaume Faury deutete in London an, das Geschäft in diesem Jahr auch noch auszubauen. Der Flugzeughersteller beschäftigt 13.500 Angestellte in Großbritannien.

Ein Austritt geordneter Austritt Großbritanniens aus der EU am 31. Januar 2020 scheint gegenwärtig wahrscheinlich. © Fotolia / bluedesign

Nach dem Brexit ist vor dem (Luftverkehrs-)Abkommen

Die Klärung der politischen Verhältnisse durch die Wahl in Großbritannien wird allenthalben begrüßt. Die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen Insel und Kontinent beginnen jetzt erst so richtig, allen voran im Luftverkehr, wo der Zeitdruck groß ist.

Nach dem Brexit gehen Großbritannien und die Europäische Union getrennte Wege. © Fotolia/Delphotostock

Ob Deal- oder No-Deal-Brexit, für den Luftverkehr tickt die Uhr

In vornehmer Zurückhaltung bringt die britische Luftfahrtbehörde ihre Unzufriedenheit über ein No-Deal-Szenario und den Brexit als ganzes zum Ausdruck. In der Tat sind viele luftfahrtpolitische Fragen weiter offen. Nach dem EU-Austritt gehen die Verhandlungen erst richtig los.

Iata sieht Trump-Handelskriege als Hauptursache für Frachtschwäche

Kurzmeldung

Die Iata hat für den August 2019 einen weltweiten Nachfrageeinbruch für Luftfracht von Minus 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert festgestellt. Damit falle die Nachfrage erstmalig seit der Finanzkrise 2008 in zehn aufeinanderfolgenden Monaten, so der internationale Airline-Verband. Auch in Europa ist der Rückgang mit Minus 3,3 Prozent deutlich. Als Gründe für den Rückgang nennt die Iata zuvorderst den sich verschärfenden Handelskrieg zwischen den USA und China. In Europa kämen zudem der Brexit und eine Abschwächung der deutschen Exporte hinzu.

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