Thema FAA

Das "Passenger Luggage Space Upgrade“ von FACC - verfügbar für A318, A319, A320 und A321 - schafft mehr Gepäckstauraum und erhöht Effizienz im Flugbetrieb. Austrian Airlines ist Launch-Kunde. © FACC

FAA zertifiziert neue Lösung für mehr Gepäckvolumen in A320-Familie

Kurzmeldung Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat dem Zulieferer FACC das Supplemental Type Certificate (STC) für das "Passenger Luggage Space Upgrade" ausgestellt. Die Lösung zur signifikanten Erhöhung des Gepäckvolumens wird als Retrofit für die A320-Flugzeugfamilie angeboten. Mit dem Upgrade könnten nun auch US-Airlines ihren Passagieren mehr Platz für Handgepäck bieten, teilte das Unternehmen mit.

Eine Boeing 737-700 der SAS. © AirTeamImages / Jonathan Zaninger

FAA ordnet weitere Boeing-737-NG-Inspektionen an

Kurzmeldung Die US-Flugsicherheitsbehörde FAA schreibt weitere Inspektionen an Boeing 737NGs vor, berichtet "Flight Global". Ein Betreiber habe einen Riss außerhalb des ursprünglichen zu inspizierenden Rumpfabschnitts gefunden. Daher müssten nun acht statt zwei Pickle Forks auf jeder Seite gecheckt werden. Dies müsse innerhalb von 60 Tagen geschehen bei Flugzeugen, die über 30.000 Flugzyklen absolviert haben, und innerhalb der nächsten 1000 Zyklen für Maschinen mit 22.600 oder mehr absolvierten Starts und Landungen.

Eine Boeing 737 Max 8 der Lion Air. © AirTeamImages.com / Dr Frikkie Bekker

US-Wartungsbetrieb von Lion-Air-AOA-Sensor verliert Lizenz

Kurzmeldung Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat Xtra Aerospace die Wartungslizenz entzogen, berichtet "Aviation Safety Network". Xtra habe unter anderem den Anstellwinkelsensor der gecrashten Boeing 737 Max von Lion Air gewartet, der durch fehlerhafte Daten zum Absturz des Flugzeugs beigetragen hatte.

Zwei statt einem Computer - FAA und Easa streiten über 737-Max-Zertifizierung

Kurzmeldung Für Boeing könnte isch die Wiederzulassung der 737 Max weiter verzögern, da die europäische Flugaufsichtsbehörde Easa anscheinend nach zusätzlichen Tests des Software-Updates für das Flugzeug verlangt. Das schreibt das "Wall Street Journal" und berichtet von Meinungsverschiedenheiten zwischen der Easa und ihrem US-amerikanischen Pendant FAA. Es gehe um die Frage wie genau die Arbeitsabläufe der beiden nun erstmals an Bord einer 737 simultan betriebenen Flugsteuerungscomputer seien. Bei allen älteren 737-Modellen war stets nur ein Computer pro Flug aktiv. Das wurde nun geändert, um auch rechnerseitig Redundanz zu gewährleisten.

Stephen Dickson © FAA

FAA-Chef Dickson hält Zeitplan für 737 Max weiter offen

Kurzmeldung Stephen Dickson, Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA, will von Boeing in Sachen 737 Max überzeugt werden: "Ich kann Ihnen garantieren, dass der Flugzeugtyp nicht wieder abhebt, bis ich davon überzeugt bin, dass es die sicherste Sache da draußen ist", sagte er dem US-Sender CNBC. Diese Woche will die FAA Simulatortests durchführen.

FAA schätzte 737-Max-Risiko bereits nach erstem Unfall als hoch ein

Lesetipp Die FAA steht in der Kritik, weil sie bei der Zulassung der 737 Max wichtige Sicherheitsprüfungen Boeing selbst überlassen hat. Jetzt wird der Druck auf die Behörde noch größer. Bereits nach dem ersten Absturz soll sie das Risiko für weitere Max-Abstürze als hoch eingestuft haben, ohne adäquat zu reagieren, berichtet das "Wall Street Journal".

Bug einer Boeing 767-300ER der Austrian Airlines © AirTeamImages.com / Kavin Kowsari

FAA schlägt Richtlinie wegen Eisansatz an AOA-Sensoren bei 767 und 757 vor

Lesetipp Vorfälle mit Einansatz an den Angle-of-Attack-Sensoren von 757 und 767 haben die FAA dazu veranlasst, eine Regelung in Bezug auf die Wartung der Modelle vorzuschlagen. Wird sie akzeptiert, müssen Betreiber die Sensoren inspizieren und eventuell austauschen, schreibt Simple Flying.

Boeing 757 der Condor vor einem Wartungshangar der Haitec Aircraft Maintenance. © Haitec

Easa und FAA erlassen Lufttüchtigkeitsanweisung für Boeing 757

Lesetipp Die europäische und die amerikanische Flugaufsichtsbehörden Easa und FAA haben Lufttüchtigkeitsanweisungen für die Boeing 757 erlassen. Betreiber müssen innerhalb von 1760 Flugstunden oder etwa sechs Monaten die Querruder-Aktuatoren überprüfen, schreibt "Simple Flying".

Boeing 737 Max auf einem Parkplatz neben dem Boeing-Feld in Seattle. © dpa / Elaine Thompson

FAA verlangt Verschwiegenheitsklausel zur 737 Max von ausländischen Behörden

Kurzmeldung Die FAA hat von Vertretern ausländischer Luftsicherheitsbehörden verlangt, eine Geheimhaltungsvereinbarung zu Gesprächen über die Software-Updates der Boeing 737 Max zu unterschreiben, berichtet "finanzen.net". Die Behörde wolle verhindern, dass Einzelheiten vorzeitig an die Öffentlichkeit gelangen.

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