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Rundschau Teurere Zusatzleistungen bei Lufthansa-Airlines und Fluggesellschaften setzen China-Flüge weiter aus

Eurowings und Brussels drehen an der Preisschraube für Zusatzgebühren und die großen europäische Airlines verlängern ihren Verzicht auf Flüge nach China. Unsere Kurzmeldungen des Tages.

Ein A330-300 der Eurowings. © AirTeamImages.com / Paul Buchroeder

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Die Kurzmeldungen des Tages

Die Lufthansa-Airlines Eurowings und Brussels haben die Preise für Zusatzleistungen erhöht. Bei Eurowings kosten Umbuchungen von Langstreckenflügen ab sofort 150 statt 90 Euro, berichtet "Touristik Aktuell". Konzernschwester Brussels hat die Preise für Sitzplatzeservierungen angehoben. Je nach Tarif, Sitzkategorie und Flugstrecke kosten Plätze zwischen 12 und 75 Euro.

Mehrere europäische Fluggesellschaften haben am Donnerstag die Aussetzung ihrer Flüge nach China wegen der Ausbreitung des Coronavirus verlängert. So will Air-France/KLM frühestens Mitte März wieder erste Verbindungen aufnehmen. Iberia will China sogar bis mindestens Ende April fern bleiben. Die Lufthansa sowie Swiss und Austrian Airlines fliegen bis zum 28. Februar nicht nach Peking und Shanghai. Nanjing, Shenyang und Qingdao werden bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März nicht angeflogen.

© dpa, Lesen Sie auch: Easa veröffentlich Empfehlungen zum Umgang mit Coronavirus-Verdachtsfällen

Nach dem Unglück eines Passagierjets mit drei Toten in Istanbul ist der Airport Sabiha Gökcen wieder für den Flugverkehr geöffnet. Die Flughafenverwaltung hatte zuvor angekündigt, dass Flüge ab 4.00 Uhr (2.00 Uhr MEZ) wieder starten und landen können sollten. Ein Sprecher der türkischen Fluggesellschaft Turkish Airlines twitterte, dass die Airline ihre Verbindungen wieder aufgenommen hat.

Der Flughafen München testet im Geschäft "MyCorner" im Sicherheitsbereich des Terminal 2 erstmalig kassenloses Bezahlen. Kunden können Artikel per Smartphone direkt am Warenregal bezahlen, teilte der Flughafen mit. Dazu müssen sie ihr Smartphone vor ein digitales Preisschild halten.

Flugzeuge so zu bauen wie bisher, wird in Zukunft nicht mehr ausreichen, warnen Wissenschaftler. Airbus und Boeing haben noch nicht erkannt, dass sie in Sachen CO2-Reduzierung komplett neue Flugzeugtypen entwickeln müssen. Sonst droht ihnen ein Schicksal wie der Autoindustrie, schreibt das "Handelsblatt".

Airbus hat Windkanaltests in Filton mit einem Modell des geplanten Hybrid-Triebwerks E-Fan X abgeschlossen. Mit den Tests wurde der Erstflug des Demonstrators vorbereitet, eine Avro RJ100, bei der eines der vier Triebwerke durch E-Fan X ausgetauscht werden soll.

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic konnte nach eigenen Angaben 2019 den Umsatz bei Zusatzleistungen neben der reinen Beförderung um 35 Prozent steigern. Dies entspreche dem höchsten Umsatzvolumen in diesem Bereich in der Geschichte des Unternehmens. Die meistgebuchten Sonderleistungen seien Aufgabegepäck, Sitzplatzreservierungen sowie vorbestellte Mahlzeiten gewesen.

Bei der Suche nach einer Zukunft für die 1977 entführte ehemalige Lufthansa-Maschine "Landshut" fühlt sich Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) vom Außenministerium allein gelassen. "Das Auswärtige Amt hat die "Landshut" auf Initiative des damaligen Außenministers Sigmar Gabriel im Sommer 2017 in einer Hauruck-Aktion kurz vor der Bundestagswahl unter großem Medienrummel aus Brasilien nach Friedrichshafen gebracht", sagte Grütters der dpa in Berlin. Das Auswärtige Amt sei bis heute Eigentümer der "Landshut" und "damit auch verantwortlich für das, was mit der Maschine passiert".

Von: airliners.de

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