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A350-Werbung am Airbus-Stand in Le Bourget 2009. © Airbus

Der Flugzeughersteller Airbus muss laut einem Pressebericht auch beim neuen Langstreckenflugzeug A350 mit Verzögerungen und hohen zusätzlichen Kosten rechnen. Die erste Maschine werde voraussichtlich mindestens ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant ausgeliefert, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Montag unter Berufung auf Branchenkreise. Damit werde der A350 frühestens Ende des Jahres 2013 auf den Markt kommen. Denkbar sei aber auch eine wesentlich größere Verspätung von ein bis zwei Jahren.

Wegen der entsprechenden Erfahrungen beim A380 hatte die Tochtergesellschaft des Europäischen Raumfahrt- und Rüstungskonzerns EADS bereits zusätzliche Zeitpuffer für das Projekt eingebaut. So sollten einige wichtige Lieferanten Komponenten bereits ein halbes Jahr vor dem eigentlich notwendigen Termin liefern. Doch diese und andere Margen seien schon längst aufgebraucht, berichtete das Blatt unter Berufung auf EADS-Kreise weiter.

Viele Zulieferer warteten seit Monaten auf detaillierte Vorgaben von Airbus, auf deren Basis sie ihre Bauteile entwickeln könnten. Der A350 bedeutet für Airbus insofern eine große Herausforderung, als das Unternehmen zum ersten Mal den gesamten Rumpf aus Faserverbundwerkstoffen bauen will.

Der Vorstandschef eines großen Airbus-Lieferanten rechne mittlerweile sogar mit einer Verspätung von einem Jahr - im günstigsten Fall, hieß es weiter. Der für das operative Geschäft zuständige Airbus-Chef Fabrice Bregier hatte dagegen jüngst bekräftigt, dass "wir uns an unsere Verpflichtungen halten und die erste A350 Mitte 2013 liefern werden.

Airbus weist Bericht zurück

Airbus hat den Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zurückgewiesen. «Wir liegen im Plan, die erste Maschine Mitte 2013 auszuliefern», sagte Airbus-Sprecher Stefan Schaffrath am Montag der Wirtschaftsnachrichtenagentur Dow Jones Newswires auf Anfrage. Natürliche berge so ein komplexes Programm wie die A350 viele Herausforderungen, sagte der Airbus-Sprecher weiter.

Airbus zeigte sich überzeugt davon, ein sehr zukunftsträchtiges Modell auf den Markt zu bringen. Es soll den Angaben zufolge 25 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Der Flugzeugbauer rechnet in den nächsten 20 Jahren mit einem Bedarf von 5.800 Flugzeugen der A350-XWB-Familie. Schon jetzt seien 505 Bestellungen in den Auftragsbüchern. «Wir rechnen damit, die Gewinnschwelle zügig zu erreichen», sagte der Sprecher. Den geplanten Zeitrahmen nannte er aber nicht.

Die A350-XWB-Familie besteht aus den drei Modellen 800, 900 und 1000. Sie würden den Boeing-Flugzeugen 787, 777 und 747 Konkurrenz machen, sagte Schaffrath. Die befürchteten zusätzlichen Kosten wollte der Airbus-Sprecher nicht kommentieren.

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