Rundschau Synthetisches Kerosin für 1,28 Euro und Chinas Seidenstraße nach Lahr

Laut einer Studie könnte synthetisches Kerosin 128 Cent pro Liter kosten, dafür sind jedoch große Investitionen nötig. Derweil will China 200 Millionen Euro in einen deutschen Regionalflughafen investieren. Unsere Übersicht mit den Kurzmeldungen und der Presseschau des Tages.

Sun-to-Liquid-Anlage des DLR und der ETH Zürich im spanischen Móstoles © ETH Zürich / Erik Köpf

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Synthetisches Kerosin könnte nach einer Studie des Bauhaus Luftfahrt e.V. zu Kosten von 1,28 Euro pro Liter oder sogar noch günstiger hergestellt werden. Was dafür allerdings alles notwendig wäre, erläutert ausführlich und anschaulich der "Tagesspiegel".

Am Flughafen Lahr zwischen Freiburg und Offenburg könnten chinesische Investoren einsteigen und bis zu 200 Millionen Euro investieren. Das Für und Wider dieser Möglichkeit erörtert der "Spiegel".

Der europäische Luftraum ist engmaschig strukturiert und leidet unter Lotsenmangel. Wie sich diese Faktoren in der Realität in Deutschland und Österreich auswirken, beleuchtet eine Dokumentation des "BR".

Easa-Chef Patrick Ky kritsiert die Zulassungsmethoden der FAA vor dem des Europäischen Parlaments und warnt gleichzeitig davor, dass die Boeing 737 Max noch lange am Boden bleiben könnte, berichtet Jens Flottau in der "Süddeutschen Zeitung".

Ryanair steht vor zahlreichen Problemen, beispielsweise Ärger mit Belegschaften oder Boeing-737-Max-Krise. Der einst revolutionäre Billigflieger nähere sich auch deshalb in vielerlei Hinsicht "normalen" Airlines an, schreibt Jens Koenen im "Handelsblatt".

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Die Randnotizen des Tages

Ryanairs Marketingchef Kenny Jacobs hat die Kritik an den europäischen Flugsicherungen, speziell in Deutschland, Frankreich und Spanien erneuert. In einer Mitteilung heißt es, der August sei der schlechteste Monat dieses Jahres in Bezug auf Verzögerungen durch den Personalmangel gewesen.

Die Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH hat das visuelle Erscheinungsbild ihres Markenauftritts erneuert. Das neue Logo soll mit warmen Farben und Elementen aus der Welt der Fliegerei zum Umfeld des Flughafens passen, dass sich zum "europaweit größten und innovativsten Zentrum der Mobilitätsforschung entwickelt hat," so der Betreiber.

Korean Air Cargo hat ihre Kooperation mit LUG Aircargo Handling am Frankfurter Flughafen um drei weitere Jahre bis 2022 verlängert. Wie LUG mitteilt, fertigt das Unternehmen seit über 22 Jahren Fracht für Korean ab.

Die Bremer Charterfluggesellschaft Atlas Air Service (AAS) hat den insolventen Konkurrenten Stuttgarter Flugdienst übernommen, melden verschiedene Medien. Atlas Air Service fliegt bislang ab Bremen mit sieben Geschäftsreiseflugzeugen. In Stuttgart kommen nun eine Cessna Citation CJ3+ und eine Cessna Citation Encore dazu.

Von: airliners.de

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