Rundschau Swiss-Kunden zahlen mehr Geld und Thomas Cook braucht mehr Geld

Die Swiss berechnet für dieselben Flüge mehr als die Lufthansa und der angeschlagene Reisekonzern Thomas Cook, zu dem auch Condor gehört, will zusätzliche 150 Millionen Pfund von seinen Anleihegläubigern. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau.

A220 von Swiss © AirTeamImages.com / Matthieu Douhaire

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Nachdem Rolls-Royce die Probleme mit dem Dreamliner-Triebwerk Trent 1000 weitgehend in den Griff bekommen hat, gilt es nun, die Reputation wieder aufzupolieren. Helfen soll dabei das Trent 7000 der A330 Neo, schreibt "flightglobal.com".

Flugtickets auf der Swiss-Webseite kosten deutlich mehr als genau dieselben Flüge auf der Webseite der Lufthansa. Die Schweizer Tochter gibt technische Gründe an und will Abhilfe schaffen, schreibt die "Luzerner Zeitung."

Erstaunlich gute Nachrichten gibt es aktuell von den Berliner Flughäfen. Am BER sind wichtige Tests zur Inbetriebnahme angelaufen und der Flughafen Tegel spült der Betreibergesellschaft einen Rekordgewinn in die Kasse. Warum der Cityairport dennoch geschlossen werden, kommentiert Elmar Schütze in der "Berliner Zeitung".

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Die Randnotizen des Tages

Thomas Cook verhandelt derzeit mit Anleihegläubigern über eine zusätzliche Kapitalspritze von 150 Millionen Pfund, um über den Winter zu kommen. Das Geld soll zusätzlich zu den 750 Millionen Pfund fließen, die der chinesische Mischkonzern Fosun und beteiligte Banken für die Sanierung von Thomas Cook aufbringen.

Der Schweizer Wartungsspezialist SR Technics hat mit Pegasus Airlines einen Wartungsvertrag für das Triebwerk CFM56-5B abgeschlossen. Laut Unternehmensmeldung läuft der Vertrag sechs Jahre und umfasst die Wartung von 22 Triebwerken sowie die Bereitstellung eines SR Technics Leasingtriebwerks.

Lufthansa Technik hat die ersten C-Checks an einer Boeing 787-9 von Virgin durchgeführt. Laut einem Medienbericht werden die Maschinen im irischen Shannon gewartet. Vier weitere "Dreamliner" der Airline sollen in den kommenden Wochen gewartet werden.

Lufthansa hat wegen der anhaltenden Proteste am Flughafen Hongkong mehrere Flüge in die Millionenmetropole gestrichen. Betroffen sind Lufthansa-Verbindungen von München und Frankfurt sowie der Swiss nach Zürich, teilte ein Konzernsprecher mit. Die Entscheidung gelte zunächst nur für den Montag, die Lage müsse in den Folgetagen jeweils neu bewertet werden.

Die International Airlines Group (IAG) hat im Juli knapp zwölf Millionen Passagiere befördert, das entspricht einem Zuwachs von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Auslastung stieg um 0,9 Prozentpunkte 88,8 Prozent, teilte der Konzern mit. Die Lufthansa-Konkurrentin steigerte auch die angebotenen Sitzplatzkilometer um vier Prozent.

Von: airliners.de

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