Swiss baut A340-Kabinen in Dresden um

Bei Swiss hat mit viel Verzögerung der Umbau der A340-Maschinen begonnen. Die Kabinen werden entsprechend der anderen Langstreckenjets harmonisiert. Bis zum Sommer soll alles abgeschlossen sein.

Arbeiten an einer Swiss-Maschine. © Swiss

Swiss hat mit dem Umbau ihrer ersten A340-Kabine begonnen - in Dresden. Wie ein Sprecher der Lufthansa-Tochter zu ‪airliners.de‬ sagte, sollen bis zum Sommer alle Vierstrahler der Flotte umgerüstet sein. Die Maßnahme war eigentlich bereits für Frühjahr 2018 terminiert.

Die Arbeiten umfassen bei die Entwicklung eines neuen Sitzes für die First-, Business- und Economy-Class, den Einbau eines neuen Inflight-Entertainment-Systems (inklusive Internet an Bord) und den Einbau neuer Bordküchen. Der Komfort-Standard in den Airbus-Vierstrahlern solle nach dem Umbau demjenigen der Boeing-777-Flugzeuge entsprechen, so der Sprecher.

"Nose to tail"-Verfahren

Zunächst sei nun der Jet mit der Kennung HB-JMH zum Umbau in Dresden. "Der Plan sieht vor, dass alle Flugzeuge bis zum Sommer 2019 umgebaut sein werden."

Die Maschinen würden im sogenannten "nose to tail"-Verfahren umgebaut. Also: "Alle nacheinander", so der Sprecher. Insgesamt hat Swiss fünf A340-Widebodies in der Flotte. Daneben starten auf der Langstrecke noch A330-Flugzeuge und Boeing-777-Maschinen.

Ursprünglich sollten die A340-Arbeiten in diesem Frühjahr fertiggestellt sein. Doch es gab Verzögerungen. Gründe seien unter anderem Probleme bei der Zertifizierung der Produkte und der "Disposition der Flugzeuge hinsichtlich Herausnahme aus dem Flugbetrieb", so der Sprecher. Laut Medienberichten gibt es auch Probleme mit dem First-Class-Sitzhersteller Thomson Aero Seating.

Von: cs

Lesen Sie jetzt
Themen
Dresden Kabine Swiss Fluggesellschaften