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Industrie & Technik Stornierte Max, Zwischengeparkte Neos, ARJ21 im Aufwind

Das wöchentliche airliners.de-Luftfahrttechnik-Briefing. Dieses Mal unter anderem mit dem schmilzenden Auftragspolster für die 737 Max, Airbus neuem Parkplatz und einem MD-90 -Nachfolger in China.

Boeing 737 Max am Flughafen Renton © AirTeamImages.com / Andrew Hunt
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Industrie

Boeing hat seit Januar 462 Stornierungen für die 737 Max hinnehmen müssen, berichtet das Portal "Airline Geeks". 2019 hatte Boeing 182 Stornierungen gezählt. Laut "Reuters" ist der Wert der 737 Max auf dem Markt seit Anfang 2020 um elf Prozent gesunken.

Der Flugzeugbauer Airbus will im August mehrere fertige Maschinen der A320-Reihe auf dem Flughafen Braunschweig-Wolfsburg zwischenparken. Der Flugzeugbauer schickt auch Personal nach Niedersachsen. Weiterlesen

Jahrzehntelang kannten die Verkaufszahlen von A320 und 737 nur eine Richtung: nach oben. Dann kamen die Max- und die Corona-Krise und die eh schon etwas gewagt erscheinenden Jubel-Prognosen wurden Makulatur. Ob die guten Zeiten nochmal zurückkehren, ist unklar. Weiterlesen

Die chinesische ARJ21, eine weiterentwickelte MD-90 mit neuen Tragflächen, fliegt nun auch für den Staatscarrier Air China. Nachdem die Produktion zwischenzeitlich schon ausgesetzt war, dürfte das Muster künftig doch noch eine bedeutende Rolle in Fernost spielen. Weiterlesen

Mit durchaus ambitionierten Verkaufserwartungen entwickeln China und Russland das Großraumflugzeug CR929. Doch in der Corona-Krise kommt es zum Streit über die strategische Ausrichtung, die Markteinführung kommt mindestens zwei Jahre später. Weiterlesen

Der Triebwerksbauer Rolls-Royce muss coronabedingt an beiden Standorten in Deutschland Mitarbeiter entlassen. Härter trifft es das Werk in Dahlewitz bei Berlin. Brandenburg hofft auf Erhalt von Arbeitsplätzen. Weiterlesen

Airbus betankt Auslieferungsflüge ab dem Werk in Hamburg Finkenwerder auf Wunsch fortan an mit einer Mischung aus nachhaltigem Kraftstoff (SAF) und Kerosin, wie der Flugzeugbauer mitteilte. So wolle man sein Engagement für mehr Umweltschutz im Luftverkehr betonen. Air Transat überführte als erstes zwei neue A321LR mit umweltschonendem Treibstoff.

Luftfahrt-Zulieferer ZIM Flugsitz aus Markdorf hat einen Insolvenzantrag gestellt, berichtet der "Südkurier". Der Recaro-Konkurrent will sich in Eigenverwaltung sanieren. Die Gehälter der rund 200 Mitarbeiter sind bis auf Weiteres über das Insolvenzgeld gesichert.

Die Buchungsplattform Amadeus muss rund 1800 Stellen abbauen. In einer internen Mitteilung soll Amadeus-CEO Luis Maroto die Mitarbeiter über die Einschnitte informiert haben, berichtet "L'Echo Touristique". Amadeus beschäftigt weltweit rund 19.000 Mitarbeiter.

Von: airliners.de

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