airliners.de Logo

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Sicherheitsdienstleister

Ein Flughafen-Sicherheitsdienstleister soll mit einem "Betriebsratskiller" versucht haben, einem Mitarbeiter zu kündigen. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den Unternehmenschef.

Passagiere legen am Flughafen von Frankfurt am Main ihr Handgepäck und Kleidungsstücke auf das Band der Sicherheitskontrolle. © dpa / Frank Rumpenhorst

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat Ermittlungen gegen den Deutschlandchef eines Flughafen-Sicherheitsdienstleisters aufgenommen. Dies geht aus einem Schreiben der Staatsanwältin hervor, das airliners.de vorliegt. Das betroffene Unternehmen will sich auf Anfrage nicht äußern.

Hintergrund ist eine Anzeige des Betriebsrats aus dem Unternehmen, das Sicherheitskontrollen an einem deutschen Flughafen durchführt. Nachdem der Betriebsrat drei Monate hintereinander die Dienstpläne des Unternehmens beanstandet hatte und diese erst durch eine Einigungsstelle freigegeben wurden, soll der genannte Chef einen in der Presse als "Betriebsratskiller" titulierten Rechtsanwalt engagiert haben, heißt es aus Unternehmenskreisen. Dieser veranlasste die Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden.

Von: cs

Lesen Sie jetzt

Perspektiven für Regionalflughäfen im Lichte der europäischen Beihilfeleitlinien

Regionalflughäfen (2/7) Die europäischen Beihilfeleitlinien stellen zahlreiche Regionalflughäfen vor Herausforderungen. Drei DLR-Forscher zeigen jetzt Perspektiven zur Finanzierung. Ein Gastbeitrag über Rahmenbedingungen, "Public Service Obligations" und Anlaufhilfen für Fluggesellschaften.

Lesen Sie mehr über

Rahmenbedingungen Recht Flughäfen Management Dienstleister Deutschland Köpfe airliners+ ADV